Hilfe aus Niederösterreich für die Gesundheitszentren Rurenge und Rawempasha (RUANDA)
Beide Gesundheitszentren liegen im Nordosten von Ruanda, dem am dichtesten besiedelten Land Afrikas. Viele Flüchtlinge des Genocids von 1994 wurden dort angesiedelt. Armut, Wassermangel, Hunger und medizinische Unterversorgung sind für diese Menschen die Normalität.
Dr. Erika HRONICEK und viele andere freiwillige Helfer aus Österreich bemühen sich vor Ort diese Not zu lindern. Vordergründige Probleme in den Gesundheitszentren sind die Versorgung mit Wasser, Elektrizität und qualifiziertem medizinischem Personal. Was wir in den Jahren 2009 bis 2011 erreicht haben:
Dachrinnen und Wassercontainer sammeln in der Regenzeit genug Wasser, um bei sparsamem Verbrauch über die Trockenzeit hinwegzukommen. Es gibt jetzt eine Wasseraufbereitungsanlage, Elektrizität durch Solaranlagen, ein Rettungsfahrzeug, Sauerstoffkonzentratoren, Röntgengerät, Ultraschallgerät, etc. Die Geburtshilfe wurde saniert und mit sanitären Anlagen ausgestattet.
Weiters wurde es einem der Krankenpfleger ermöglicht, sich zum „health manager“ zu qualifizieren. Er hat die Leitung des Gesundheitszentrums Rawempasha übertragen bekommen.
Ein Heilpflanzengarten wurde angelegt und Obstbäume und Gemüse wurden gepflanzt. Ein lokaler Rinderhirte bringt täglich Milch, sodaß an die unterernährten stationären Patienten, Kinder und stillenden Mütter 2 Mahlzeiten täglich ausgegeben werden können. Die Köchin, zwei Gärtner und der Fahrer des Rettungsautos werden von Spendengeld entlohnt. Ebenso werden Krankenversicherungen, Operationen, orthopädische Hilfsmittel etc. für Bedürftige bezahlt. Das Waisenhaus in Kigali, das auch 200 Straßenkinder betreut- „Centre Marembo“ wird finanziell unterstützt. Dort wohnt und arbeitet jetzt auch die querschnittsgelähmte Odeth mit ihrem kleinen Sohn. Für 8 Kinder konnte ich Patenschaften organisieren, womit für diese Kinder die Schulbildung gesichert ist. 2 Kindern wurden Operationen in Österreich ermöglicht, welche in Ruanda nich durchführbar gewesen wären.
Was wir in den Jahren 2012 bis 2014 erreichen wollen:
Wir werden einer der Krankenschwestern die Ausbildung zur Hebamme ermöglichen (3Jahre) und 2 Krankenpflegern eine medizinische Zusatzausbildung (2 Jahre). Ein einheimischen Arzt soll für Rurenge gewonnen werden, denn erst dann können alle Geräte und das von Global Fund gesponserte Labor sinnvoll eingesetzt werden. Die Errichtung eines Personalhauses mit sanitären Einrichtungen (50 000 €) ist dafür eine Voraussetzung. Dieses Haus wird auch Wohnraum für 4 KrankenpflegerInnen bieten.
Ein Seminar über natürliche Medizin in den Tropen soll in Rurenge stattfinden.
In Rawempasha werden am dringlichsten eine Photovoltaikanlage und Wassercontainer benötigt.
Um den derzeitigen Standard aufrechterhalten und die Pläne verwirklichen zu können, benötigen wir ihre Mithilfe ! Gemeinsam können wir es schaffen !
Ihre Spende auf das Konto ...
SPARKASSE WALDVIERTEL MITTE
Bankleitzahl : 20272
Kontonummer:297754 PROJEKT RUANDA - Dr. Hronicek
... ist steuerlich absetzbar
Fotos: Margit HAIDER
Wenn sie selbst aktiv werden wollen, dann können Sie mit uns in Kontakt treten: doriteder@yahoo.de oder erika.hronicek@yahoo.de

