Dr. Erika Hronicek hilft in Ruanda

Dr. Erika Hronicek (vorne) hilft in Ruanda seit Jahren das Leid zu lindern. (Foto: privat)

Seit Jahren ist die ehemalige Kinderärztin aus Zwettl in Afrika im Einsatz

ZWETTL (red). Die Gesundheitszentren Rurenge und Rawempasha in Ruanda wurden mit Hilfe aus Niederöster-reich und Dr. Erika Hronicek aus Zwettl aufgebaut. Beide Gesundheitszentren liegen im Nordosten von Ruanda, dem am dichtesten besiedelten Land Afrikas. Viele Flüchtlinge des Genocids von 1994 wurden dort angesiedelt. Armut, Wassermangel, Hunger und medizinische Unterversorgung sind für diese Menschen die Normalität.

Dr. Erika Hronicek und viele andere freiwillige Helfer aus Österreich bemühen sich vor Ort diese Not zu lindern. Vordergründige Probleme in den Gesundheitszentren sind die Versorgung mit Wasser, Elektrizität und qualifiziertem medizinischem Personal. Seit dem Jahr 2009 konnten die freiwilligen Helfer mit unermüdlichem Einsatz die Situation vor Ort bereits spürbar verbessern. So wird Regenwasser für das Überstehen der Trockenzeit gesammelt, eine Wasseraufbereitungsanlage sowie Elektrizität installiert, Personal ausgebildet und medizinische Geräte angeschafft.

In den nächsten Jahren sollen eine Hebamme sowie Krankenpfleger ausgebildet werden und ein Personalhaus errichtet und das Gesundheitszentrum einem ansässigen Arzt übergeben werden. Spenden an BLZ: 20272, Konto: 297754, Projekt Ruanda.

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