Geplante Postamt Schließungen in Wien Penzing

Bezirksvorsteherin Stv. Mag. Oliver DRAHOSCH (FPÖ) und Klubobmann BR Mag. Bernhard LOIBL stellten folgenden Resolutionsantrag, der von allen Fraktionen in der Bezirksvertretung einstimmig angenommen wurde:

„Die Bezirksvertretung Penzing spricht sich für den Erhalt sämtlicher Postämter in Penzing aus und erteilt den Schließungsplänen für die insgesamt vier Postämter im Auhof-Center, in der Hüttelbergstraße 2, in der Baumgartenstraße und auf der Baumgartner Höhe eine klare Absage.

Diese Pläne, insgesamt vier Postämter zu schließen, stellen eine schwere Belastung für die Kunden der Post AG, aber auch für die betroffenen Mitarbeiter dar. Insbesondere der Sektor der PSK-Schaltergeschäfte kann auch nicht von Postpartnern (außer der BAWAG) übernommen werden. Gerade in weniger erschlossenen Teilen des Bezirks war die Post traditionell auch im Bankgeschäft gut aufgestellt und erfüllt dadurch eine wichtige Funktion für die Nahversorgung. Die Zusagen der Bundesregierung, das Filialnetz der Post AG zumindest in den Ballungszentren (Wien, Graz etc.) zu erhalten, wurden nicht eingehalten, die rot-grüne Stadtregierung sieht der Schließungswelle der Postfilialen tatenlos zu. Ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Postfilialen ist daher sowohl im Interesse der Kunden der Post AG wie auch der Belegschaft der betroffenen Filialen unerlässlich.“

Kommentar BR Wisbauer: So ist es z.B. bei Schließung der Postämter im Auhof-Center und in der Hüttelbergstraße 2 für alle PSK-Kunden erforderlich, die nächstgelegene BAWAG-Filiale Ecke Linzerstraße / Zehetnergasse aufzusuchen. Dies bedeutet für Kunden, die mit den Öffis unterwegs sind, ein mindestens zweimaliges Umsteigen und somit inklusive Wartezeiten mindestens eine Stunde Wegzeit hin und zurück, was für Bankgeschäfte unzumutbar ist.

Für die österreichische Post AG scheint es offensichtlich wichtiger zu sein im Ausland fraghafte Beteiligungen abzuschließen, als die Nahversorgung der österreichischen Post und PSK – Kunden zu gewährleisten. Das kommt davon, weil durch mangelhafte staatliche Vorgaben der Unternehmensführung ermöglicht wird, Ausgabenreduktion auf Kosten der Konsumenten zu betreiben.

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