Hursky am Zug gegen die weltbeste Frau
Ein großer Moment für das „königliche Spiel“ in Österreich war am 9. Juli 2011 die Benennung des Platzes vor dem Haus des Schachsports am Marathonweg nach der Schach-Legende Rudolf Spielmann - übrigens fast 70 Jahre nach seinem Tod im Schwedischen Exil.
Nach der feierlichen Enthüllung der Gedenktafel durch Stadträtin Sonja Whesely, Judit Polgar, Spielmanns Großnichte Leonie Christenson, Oskar Deutsch, Organisator der Makkabi Spiele und Christian Hursky, bedankte sich Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde bei der Stadt Wien und den Funktionären des Wiener Schachverbandes, allen voran Präsident Hursky, die diesen Freudentag erst möglich gemacht hatten.
Im Anschluss forderten 22 SchachspielerInnen, darunter auch der Favoritner Landtagsabgeordnete und Gemeinderat Hursky, seit 2008 Präsident des Schachverbandes, Großmeisterin Judit Polgar im Simultanschach.(Sonja Whesely eröffnete am ersten Brett für die Budapesterin Polgar, die in der Folge gleich 18mal siegreich blieb. Der Präsident trug es mit Gelassenheit und dem olympischen Gedanken, sich ehrenvoll geschlagen zu haben. „Nicht umsonst ist sie seit 1989 die beste Schachspielerin der Welt!“ Zwei Spieler schafften sogar einen Überraschungssieg: Der junge Este Mark Lapidus, Teilnehmer an den Makkabi Spielen und der Wiener Meisterkandidat Michael Ernst. Eines der zwei Unentschieden erreichte der ehemalige Vizepräsident Manfred Prager, der die junge Polgar im Simultanschach bereits früher einmal besiegt hatte. Hursky abschließend: „Es verbleibt ein Festtag für das Schachspiel!“
