Gesteigerte Lebensqualität
Befürworter der „Gardoase“ sind happy und wollen sie verschönern
Die Gegner der neuen Regelung im Grätzel rund um die Gardegasse machen immer wieder ihrem Ärger Luft. Doch es gibt auch eine ganze Menge Anrainer, die glücklich mit der Situation sind.
„Dass das Parkplatzsuchen jetzt schwieriger ist, wie die Gegner befürchteten, stimmt nicht“, erzählt Andreas Koepp. „Ganz im Gegenteil, dadurch, dass sich der Verkehr im Grätzel beruhigt hat, kommt man viel schneller zu einem Parkplatz“, stimmen ihm Nin Prantner und Karl Krycha zu – alle drei Autofahrer und -Besitzer. „Und die Luft ist auch besser, die Lebensqualität hat sich eindeutig gesteigert.“
„Die Mehrheit war dafür“
Bereits 2004 sind die Befürworter von Wohnung zu Wohnung gezogen, um „ihre Nachbarn“ zu befragen, was sie von einer „Gardoase“ halten würden. „Die Bezirksfraktionen haben uns ihre Unterstützung zugesagt, wenn wir mehr als die Hälfte erreichen und die Mehrheit dafür ist.“ Übrig blieben die Grünen. „Wir haben an die 60 Prozent befragt – auch in den umliegenden Gassen wie Burggasse und Neubaugasse. Da waren etwa 80 Prozent der Befragten dafür“, so Krycha. Die Befürworter sind überzeugt davon, dass, wenn der neunmonatige Probebetrieb vorbei ist, die Mehrheit nicht mehr zur alten Lösung zurück wollen werde. Bis dahin planen Prantner, Krycha, Koepp und alle anderen, die für die „Gardoase“ sind, einige Aktionen, um die Fußgängerzone in der Gardegasse zu verschönern. „Denn so wie die Fußgängerzone jetzt aussieht, mit nur zwei Blumenkübeln, ist es für viele eine verständliche Provokation. Wir wollen sie verschönern. Wie, das besprechen wir am 21. März ab 17 Uhr im Flair, ebenfalls in der Gardegasse. Interessierte sind herzlich eingeladen!“
Infos:
www.facebook.com/Gardoase

sätze wie:
"die mehrheit war dafür"
muss man sich ja auf der zunge zergehen lassen - war bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass sie es noch ist ?
oder:
"Wir haben an die 60 Prozent befragt – auch in den umliegenden Gassen wie Burggasse und Neubaugasse. Da waren etwa 80 Prozent der Befragten dafür"
spannend - uns erzählt der bezirsvorsteher, dass burggasse, fassziehergasse, neustiftgasse, kirchberggasse, ... keine anrainer sind und sie die gardegasse nichts angeht (weil wir nicht betroffen sind) - die neubaugasse wird aber gefragt ?
warum fragt man nicht gleich in den bundesländern nach ?
spannend ist auch !!! wie !!! befragt wird.
wenn man nur diejenigen fragt, wo man die antwort schon kennt (und wo die antwort passender weise dem entspricht was man will) dann kommen eben solche verfälschten zahlen heraus.
übrigens sollte man sich in diesem grätzel schwer gedanken machen - !!! wer !!! eine verschönerung/umgestaltung what ever in einer !!! probenzeit !!! zahlt.
übrigens soll ja angeblich nach der probezeit nochmal eine bürgerbefragung stattfinden.
wenn dann die mehrheit der anrainer gegen die fuzo ist, dann hat es uns allen viel geld gekostet und war für den hugo namens prantner, krycha und koepp !