Autobus statt Bim: 13A geht nicht auf Schiene
Die Straßenbahn 13 ist vorerst auf Eis gelegt. Andere Projekte werden vorgezogen.
Die Entscheidung der Stadt steht fest: Die Kosten für eine Straßenbahn auf der Buslinie 13A wären zu hoch. Der Autobus bleibt, die Verlänger-
ung der Straßenbahnlinien 15, 18 und O haben Priorität.
Um mit dem 13A auf Schiene zu gehen, müssten neue Oberleitungen und Gleise verlegt werden. Zusätzlich müssten in allen betroffenen Bezirken Gehsteige zurück- und Straßen umgebaut werden.
Beliebteste Buslinie Wiens
Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann versteht die Entscheidung: „Eine Verbesserung für die Fahrgäste hätte ich mir durch die Straßenbahn nicht erwartet. Eine Bim wird genauso wie der Bus durch Staus oder schlecht geparkte Autos am Weiterkommen gehindert.“
Die Wiener Linien kennen das Problem der überfüllten Busse. Deshalb wurden die Intervalle in den letzten Jahren bereits verkürzt. „Der 13A ist eine der beliebtesten Buslinien Wiens. Zu Spitzenzeiten kommt alle drei Minuten ein Bus“, so Dominik Gries, Sprecher der Wiener Linien.
Laut Gries wird laufend mit den Bezirken und der Stadt über Ampelregelungen und Busspuren verhandelt, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Er betont aber auch, dass der Bus nur einer von vielen Verkehrsteilnehmern ist und die Wiener Linien nicht entscheiden, wie der Straßenraum eingeteilt wird.
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