Lärmschutz: Idee abgeblitzt
Die Grünen fordern eine Lärmschutzwand am Beginn der Ostautobahn in Erdberg. Ergebnis negativ!
75 Dezibel Lautstärke sind ein überzeugendes Argument. Mit diesen Werten auf der Ostautobahn will die grüne Landstraßer Bezirkschefin Eva Lachkovics die Errichtung einer Lärmschutzwand auf der Erdberger Lände erreichen.
Gemeinsam mit Nationalrats-Fraktionskollegin Gabriele Moser schrieb sie eine Anfrage an die rote Infrastrukturministerin Doris Bures und den schwarzen Umweltminister Niki Berlakovich. „Der Umweltminister ließ uns wissen, dass er dafür nicht zuständig sei“, so Lachkovics.
Auch bei Bures biss die Grün-Politikerin auf Granit. Denn laut Ministerin ist der Bereich zwischen Erdberger Lände und Hanuschhof zu kurz. Das lässt Lachkovics nicht gelten: „Auch die Bewohner in der Lechnerstraße leiden unter dem Lärm, da dort die Autofahrer auf 80 km/h beschleunigen.“
Lachkovics schlug Bures vor, doch die nicht benötigten Lärmschutzwände bei der gesperrten Abfahrt Simmering in den 3. Bezirk zu versetzen: „Aber auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Anregung von Bures: Die Anrainer mögen um eine Förderung für Lärmschutzfenster ansuchen.“
