Die Post schließt drei Filialen
Bezirksvize Junek kämpft um eine bessere Versorgung mit Paket & Co.
Im nächsten Jahr stellt der Paket- und Briefzusteller sein Netz im Zweiten auf den Kopf.
Drei Postfilialen in der Leopoldstadt werden bis Ende 2012 geschlossen. An vier Standorten ist die Bawag ein Postpartner (siehe Kasten rechts unten). Zwei weitere Postpartner werden gesucht. Insgesamt stehen dann mehr Filialen zur Verfügung.
Verbesserung gefordert
„Es muss aber zu einer Verbesserung für die Leopoldstädter kommen“, zeigt sich Bezirksvize Manfred Junek (SP) kämpferisch. So führt der Bezirk mit der Post Verhandlungen über weitere Postpartner. Einer sollte etwa ins Gebiet Offenbachgasse kommen.
Am ehemaligen Nordbahnhofgelände müsse ebenfalls ein vollwertiger Poststandort eröffnen, fordert Junek.
Wo geschlossen wird
1. Wehlistraße 309 sperrt; Bawag am Handelskai 348 bekommt Postschalter.
2. Engerthstraße 191 schließt; Bawag in der Lassallestraße 36 bekommt Postschalter.
3. Krummbaumgasse 2–4 schließt; Bawag in der Taborstraße 37 bekommt Postschalter.
4. Bawag in der Praterstraße 68 bekommt Postschalter.
5. Zwei Postpartner werden gesucht: zwischen Mexikoplatz und Innstraße sowie Ennsgasse bis Meiereistraße.
tolle verbesserung ! BAWAG ist geöffnet zu bankzeiten, dh für berufstätigen maximal einmal in der woche erreichbar ! hoffentlich sind große oder eingeschriebene briefsendung oder pakete nie dringend !
Die Schliessung der Postfiliale Krummbaumgasse und Verlagerung in die BAWAG-Filiale auf der Taborstraße ist äußerst kundenfeindlich, denn u.a. ist die Abholung größerer Pakete aus Taborstraße auf Grund mangelnder Autoabstellplätze (auch für kurzes Parken) um ein Vielfaches erschwert. Und bei der postweit verbreiteten Praxis, dass gar nicht erst ein Zustellversuch unternommen wird, sondern lediglich eine Verständigung im Briefkasten hinterlassen wird (... klar, der Zusteller soll sich die Mühe machen? Soll doch der Kunde laufen!!!), ist des öfteren der Weg aufs Postamt erforderlich!
Nachdem ich auch den oben stehenden Kommentaren nur zustimmen kann, vermute ich, dass es sich um eine vollkommen praxisfremde Schreibtischtäter-entscheidung handelt.
Der Bezirksvertretung wünsche ich für Verhandlungen zur Vermeidung dieses Unsinns viel Glück, obwohl die Post als Quasimonopolist sicher die bessere Position hat. Vielleicht kann aber hier die Bezirksvertretung mal Stärke zeigen.
Von meinem Wohnhaus zu besagter BAWAG-Filiale sind es zu Fuß bloss 634m. Keine Entfernung, oder? Zu dumm, dass ich im Rollstuhl sitze, öffentliche Verkehrsmittel nicht benützen kann, zudem in die BAWAG-Filiale nicht hineinkomme (drei bis vier - für einen Behinderten - unüberwindbare Stufen!), ...
Ich wünsche den Verantwortlichen der Schliessung, dass sie einmal auf die Filiale angewiesen sind und vor verschlossenen Türen stehen (sowohl der Öffnungszeiten, als auch der Stufen wegen). Als Ausrede ihrerseits gilt nicht, dass sie einen "Knecht" dorthin abmommendieren können, der sie hinführen und behende die Treppen erklimmen kann. Was ich ihnen sonst noch wünsche darf ich hier nicht schreiben.
Danke, dass die Post immer höhere Gebühren verlangt und gleichzeitig auf ihre Kunden pfeift. Dieser Staatsbetrieb ruiniert sich selber - schade um die tüchtigen Mitarbeiter, die in keinen Glaspalästen sitzen und diese Bonzen am Leben erhalten müssen und von den "kleinen" Bürger (wie ich und viele andere Menschen einer bin) ausgehalten werden.
Mit unfreundlichen Grüßen, JTP
super daß wir mit unserer meinung nicht mehr alleine sind!!!!!
wir haben eine unterschriften aktion gestartet .1 liste wird auf dem karmeliter markt aufliegen. ich schreibe euch morgen noch genau den namen und die nummer des geschäftes wo jeder unterschreiben kann.
hier die versprochenen adressen(es wurden um 2 mehr) zum unterschreiben:
1. obst und gemüse MILOSEVIC -karmeliter markt standt 54-57
2. SCHLANGEN- apotheke hollandstraße 15
3. pferdefleisch GUMPRECHT -karmeliter markt
hier liegen unterschriften listen auf!!!!!!
ich wünsche UNS viel erfolg!!!!!!!!!!!
Die Schließung dieser Postfilialen ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen aus dem Karmeliterviertel, Praterkai und dem Stuwerviertel.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die enormen Postgeschäfte der drei Postfilialen, von den bereits jetzt überlasteten Bawag Filialen, übernommen werden können.
Und wie wird's mit den Öffnungszeiten?
2 Beispiele:
Postfiliale Krummbaumgasse 2-4: Mo. - Fr. 8 - 12 u. 14 - 18 Uhr
Postfiliale Engerthstraße 191: Mo. - Fr. 8 - 18 Uhr
Bawag Taborstraße 37 und Lassallestraße 38:
Mo.-Fr. 8 - 12.30 u. 13.30 - 15 Uhr À Do. 8 - 12.30 u. 13.30 - 17.30 Uhr
Meine Meinung daher: nicht mehr, sondern weniger "Post" für die Leopoldstadt!

kann mich dem schreiben nur anschließen!meine mutter(86j) schafft es schon jetzt fast nicht ohne hilfe auf das postamt,wenn es jetzt noch weiter weg ist (und mit öffis ausser der u2 welche von ihr aber auch zu fuß nicht zu erreichbar ist ausserdem ist sie alleine in der u bahn sehr unsicher))wie kann sie da zb. einen eingeschrieben brief oder ein poststück welches nicht zugestellt wurde abholen???
ausserdem haben wir doch auch sehr viele betagte und auch gehbehinderte menschen wie weit sollen die denn gehen??????????(mit gehhilfen oder rollstuhl)
denken die verantwortlichen personen eigentlich nach? ich denke nicht denn sonst würden sie in einer stadt nicht auf solche ideen kommen,in den kleineren orten in österreich funktioniert das mit den supermärkten ganz gut ,denn einkaufen muß jeder, aber eine wien rundreise wegen einer briefsendung ist wohl nicht jedermanns sache.
ich wünsche diesen menschen daß sie niemals darüber nachdenken müssen wie sie" WENN AUCH NUR " AUF EIN POSTAMT kommen.