Luxus-Wohnungen statt Tröpferlbad in Meidling

Kritik an Verkauf: FP-Gemeinderat Günter Kasal vor der Fassade des denkmalgeschützten ehemaligen Tröpferlbades.

2006 leitete ein Wasserschaden das Ende des 1923 errichteten Meidlinger Volksbades ein. Die Stadt verkaufte das mit einer markanten Giebelfassade versehene Gebäude um 405.000 Euro an Pan Consult. Diese planen mit dem proportion.at-Architektenteam 24 neue Wohnungen. Eine rot-grüne Mehrheit hatte dem Verkauf im Gemeinderat zugestimmt. Kritik kommt von der Opposition: „Wenn schon das Tröpferlbad nicht weitergeführt wird, so sollte das Gebäude öffentlich genutzt werden“, kritisiert FP-Gemeinderat Günter Kasal. „Die zwei benachbarten Schulen hätten großes Interesse an dem Gebäude gehabt. Hier hat man eine Chance vertan.“

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Christine Nagy aus Wien-12 Meidling am 01.02.2012 um 16:16 Uhr  
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