Eine Kurdendemo in Wien

Wien: Parlament | 15.02.2011 Wieder fand in Wien eine Kurdendemo statt

Rund 200 Kurden trafen sich am Mittwoch Abend beim Westbahnhof und zogen dann über die Mariahilferstraße zum Ring und weiter zum Parlament.

Der 15. Februar gilt für die Kurden als „schwarzer Tag“, denn an diesem Tag 1999 wurde ihr politischer Führer Ötschalan in Kenia von türkischen Sicherheitskräften gefangen genommen.

Kurdistan liegt an der Grenze zwischen der Türkei und dem Irak und ist seit Jahrhunderten Spielball der Mächtigen. Völkerrechtlich gehört der Großteil Kurdistans zur Türkei, wogegen die Kurden teilweise auch mit militärischen Mitteln kämpfen.
Seit vielen Jahren kämpft man auch politisch gegen die Annektierung Kurdistans durch die Türkei. Sowohl politisch als auch militärisch wird gekämft, weshalb Ötschalan auch als Terrorist gesucht wurde, als Anführer der PKK. Seit 1999 sitzt er nun in Haft und die Kurden fordern seine Freilassung sowie die aller kurdischen politischen Gefangenen.
Außerdem forderten die Demoteilnehmer auch Frieden für Kurdistan und das Recht lautstark.

Gegen 19:45 ging bei Schneetreiben die Kundgebung friedlich zu Ende.

E. Weber

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4 Kommentare zum Beitrag
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karl bauer aus Wien-11 Simmering am 19.02.2012 um 20:43 Uhr  
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Erich Weber aus Wien-09 Alsergrund am 20.02.2012 um 12:18 Uhr  
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karl bauer aus Wien-11 Simmering am 20.02.2012 um 17:23 Uhr  
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Frech Dachs aus Erl am 21.02.2012 um 11:31 Uhr  
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