Autofreie Ringstraße: Emissions-Zunahme!

Feinstaub-Verursacher? Die Ringsperre am autofreien Tag – am Bild die Veranstaltung 2011 – führte zu Staus auf Ausweichrouten. (Foto: Foto: E. Preuner)

Das Grüne Prestige-Projekt „Rasen am Ring“ führte laut einer aktuellen Studie zu mehr (!) Abgasen.

(si). Rückschlag für Radlobby und Grüne: Einer Studie des Vereins für Kraftfahrzeugtechnik zufolge führen Ringstraßen-Sperren zu einer massiven Verschlechterung der Luftqualität in angrenzenden Wohngebieten.
Universitätsprofessor Hans Peter Lenz hatte umfassende Schadstoff-Berechnungen zur Veranstaltung „Rasen am Ring“ im vergangenen Jahr durchgeführt. Das erschütternde Ergebnis: Etwa entlang der 2er-Linie stiegen die Emissionswerte um das Vier- bis Achtfache. Für die „Radlobby“ ist dies jedoch kein Anlass, auf öffentlichkeitswirksame Ring­sperren verzichten zu wollen: „Nicht autofreie Flächen verursachen Abgase, sondern jene KFZ, die sich trotz angekündigten ‚autofreien Tagen‘ in Bewegung setzen“, so Sprecher Alec Hager. Man wolle auch heuer die Veranstaltung „Rasen am Ring“ durchführen.
Heikel könnten die Ergebnisse der Studie auch für die Grünen werden: Diese fordern in ihrem Landesparteiprogramm eine ständige Sperre des Rings für Kraftfahrzeuge.

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Robert Wallner aus Wien-02 Leopoldstadt am 05.03.2012 um 18:41 Uhr  
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