weiß - wie schnee - ist aber salz!


Salz ist das nicht, denn das wird nicht in solchen Mengen gestreut und ausserdem dem Streugut beigemengt!
Wie es auf den Plätzen ist weiß ich nicht, aber normal werde von der Gemeinde Wien nur die Fahrbahnen vom Schnee befreit und gestreut und die Gehwege müssen von den Hausbesorgern/Reinigungsfirmen geräumt werden.
Ganz lieb grüßt
Edith
Silvia, da tut mir ihr "Grossstädter" schon ein wenig leid, wir am Land haben wenigstens "echten" Schnee!
LG Emma
Doch, das ist Salz.
Hier in Wien streuen alle wie verrückt Salz. Klar müssen Gehwege von den Hausbesorgern/Reinigungsfirmen geräumt werden. Aber die räumen nicht mehr mechanisch, sondern streuen bereits während des Schneefalls Salz. Und zwar in rauen Mengen. Das ist ja auch viel billiger als Manpower einzusetzen.
Das gehört verboten.
lg, wolfgang
Auftaumittel oder Salz, auf alle Fälle eine ungesunde und UMWELTSCHÄDIGENDE und für Mensch,Tier und Pflanzen schädliche Methode die Gehwege und Fahrbahnen Eisfrei zu bekommen.
Auftaumittel (zum Beispiel Salz) und deren Folgen für die Umwelt
Auftaumittel verhindern die Bildung von Glatteis: Chemische Prozesse bewirken eine Absenkung des Gefrierpunkts von Wasser. Das bekannteste Auftaumittel wird zumeist einfach als "Salz" bezeichnet. Das übliche Streusalz besteht zu über 95 Prozent aus Steinsalz beziehungsweise Kochsalz, die chemische Formel dafür lautet NaCl. Streusalz versickert mit dem Schmelzwasser im Boden. Dringt es in den Boden ein, entzieht es Bäumen und Sträuchern Wasser, was bis zu ihrem Absterben führen kann. Streusalz belastet aber auch das Grundwasser stark.
JEDOCH es wird VERWENDET!!
Dürfen Auftaumittel (Salz) verwendet werden?
Einteilung der Auftaumittel
•Natrium- oder halogenidhältige Mittel sind etwa Natriumchlorid (NaCl), Calciumchlorid (CaCl2), Magnesiumchlorid (MgCl2) oder Natriumacetat
•Stickstoffhältige Mittel sind zum Beispiel Ammoniumsulfat und Harnstoff
•Sonstige Mittel wie zum Beispiel Kaliumkarbonat
Welche Auftaumittel dürfen nicht verwendet werden?
1.)Eine große Belastung für die Umwelt stellen Auftaumittel dar, die Stickstoff enthalten. Sie verschmutzen das Grundwasser und führen zur Überdüngung des Bodens. Daher sind stickstoffhältige Auftaumittel in Wien generell verboten!
2.)Zum Schutz der Umwelt ist in Wien weiters die Verwendung von natrium- oder halogenidhältigen Auftaumitteln (wie zum Beispiel "Salz") auf Gehsteigen und Gehwegen im Umkreis von zehn Metern rund um "unversiegelte Flächen" – also etwa Wiesen und Baumscheiben – verboten. Dieses Verbot gilt nicht für Stiegenanlagen und wenn durch bauliche Maßnahmen (zum Beispiel Mauern) sichergestellt ist, dass kein Auftaumittel in unversiegelte Bodenflächen gelangen kann. Ausnahmen sind in der Winterdienst-Verordnung 2003 geregelt. Informationen dazu erhalten Sie bei der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) unter der Telefonnummer + 43 1 4000-8820.
Bei extremer Glatteisbildung kann die Verwendung von natrium- oder halogenidhältigen Auftaumitteln in Schutzzonen bezirksweise oder für ganz Wien vorübergehend aufgehoben werden. Bitte beachten Sie die Durchsagen im Hörfunk oder Fernsehen.
Welche Auftaumittel dürfen verwendet werden?
Alle anderen Auftaumittel sind erlaubt. Kaliumkarbonat etwa stellt eine umweltfreundliche Alternative zu Salz dar. Wie bei allen Auftaumitteln gilt aber auch hier der Grundsatz: Nur so viel davon verwenden, wie unbedingt nötig.
Dürfen Auftaumittel vor Schneefall gestreut werden?
Die vorbeugende Verwendung von Auftaumitteln bei angekündigten Niederschlägen unterliegt strengen Regelungen: Lediglich Kaliumkarbonat (auf Fahrbahnen, Parkplätzen, Radwegen, Gehsteigen und Gehwegen) und Feuchtsalz (auf Fahrbahnen, Parkplätzen und Radwegen) dürfen vorbeugend verwendet werden. Feuchtsalz ist eine Mischung aus festem Auftaumittel mit einer Lösung (Sole) aus Wasser und halogenidhältigen Mitteln im Verhältnis von zirka 70:30.
Ich stelle hier in Baden fest, dass sämtliche Auftaumittel, die dank mildem Winter bis Ende Januar eingespart werden konnten, nun im Februar massenweise verstreut wurden. Alle Autos sind weiss bis hinauf zu den Scheiben und mein Fahrrad muss ich jeden Abend abspritzen, damit es mir nicht noch diesen Winter wegrostet.
Da ist ein Lobbying dahinter, die Räumdienste sind doch auch schon in einem Pool den man Mafios nennen könnte und der Gesetzgeber gibt so verwaschene Gesetze zur Verwendung von Streugut mit Auftaumitteln heraus.
In Deutschland sind keine Auftaumittel erlaubt!!
Dürfen Auftaumittel (Salz) verwendet werden?
Jegliche Auftaumittel, also nicht nur Salze, sind grundsätzlich zur Verwendung auf dem Bürgersteig nicht erlaubt. Nur im absoluten klimatischen Ausnahmefall (z.B. Blitzeis) sowie auf Treppen, Rampen, Brückenauf- und abgängen oder ähnliche Gefahrenstellen dürfen Auftaumittel verwendet werden. Ausgenommen von diesem Verbot ist nur der differenzierte Winterdienst des ZKE. Hier wird auf den Fahrbahnen im Rahmen der Streupläne und der Notwendigkeit vor Ort Feuchtsalz eingesetzt. Moderne Feuchtsalztechnologie, die ein Gemisch aus Salz und Sole aufbringt, ermöglicht bereits mit 5 Gramm (was in etwa einem Esslöffel voll entspricht) des Gemisches einen Quadratmeter Straße aufzutauen. In den sechziger Jahren wurde hierfür das Vierfache an Salz benötigt.
http://www.zke-sb.de/de/stadtreinigung/haeufige_fr...
mir ist es eigentlich wurscht wie sich das zeug nennt - ob streusalz oder auftaumittel - ich find es einfach arg und hab dies in dieser form so noch nicht gesehen. die ganze innenstadt sieht so aus.
Wien, die Stadt die vieles zuläßt was woanders komplett Verboten ist.
Wir hatten bei uns in der Wohnhausanlage seit 24 Jahren noch NIE ein solches massives Streuverhalten mit dem Auftaumittel.
http://regionaut.meinbezirk.at/wien-23-liesing/chr...
Eine Schande für Wien!!
fakt ist: es ist ja gar nicht notwendig!
das meine ich ja damit das dies Räumdienste nicht belangt werden für Ihre Umweltsünden. Den Hundstrümmerln rennt man nach und straft ab und die eigenen Mitarbeiter dürfen Umweltschäden anrichten obwohl dies nicht notwendig und auch gesetzlich verboten ist.
LG Karl
Und wenn der Wind kommt, dürfen wir das Zeug auch noch einatmen :-(
LG
Heinrich