Stadtsaal neu: Kombi Shoppen & Wohnen
Was passiert mit dem Tullner Stadtsaal? Die potentiellen Investoren stellten fünf Projekte vor und alle hatten eines gemein: Nämlich den Umbau des Relikts in Wohnungen und Handelsflächen – zur Belebung der Innenstadt, versteht sich.
TULLN (kaze). „In der vergangenen Woche wurden fünf Projekte für den Verkauf des Stadtsaals präsentiert“, informiert Bürgermeister Peter Eisenschenk zur Thematik des Verkaufs. Bereits per Gemeinderatsbeschluss wurde im Vorfeld definiert, dass nach Einlangen der Vorschläge inne gehalten wird und dieselbigen einer eingehenden Prüfung durch die Fraktionen unterzogen werden.
Kaufpreis noch nebensächlich
„Die Frage nach dem Kaufpreis stellt sich derzeit noch nicht. In einem ersten Schritt müssen wir uns darüber einig werden, mit wem wir nicht verhandeln wollen“, informiert der Stadtchef. Was jedoch die Pläne der Investoren gemein haben, ist die Idee, den Stadtsaal in Wohnungen und Handelsflächen umzubauen. Allerdings unter der Auflage, die Innenstadt zu beleben und keinesfalls eine Konkurrenz für die Rudolfs- und Bahnhofstraße darzustellen, „die ohnehin schon benachteiligt sind“, so Eisenschenk weiter. „Dass Adaptionen und größere bautechnische Veränderungen durchgeführt werden müssen, versteht sich von selbst“, ist Eisenschenk überzeugt.

Wenigstens wird kein Cent mehr in den Umbau des "Atriums" (in Wirklichkeit der Hof der ehemaligen Kaserne) hineingesteckt.