... und was um Himmels Willen soll denn „Wirtesterben“ sein?
Beim Wirteball in Münzkirchen ließen’s 500 Gäste krachen
MÜNZKIRCHEN, BEZIRK (was). Richtig rund ging’s beim Wirteball im Gasthaus Wösner in Münzkirchen. Ein voller Saal und 500 ausgelassene Gäste – keiner könnte behaupten, die Gastronomie-Professionisten wüssten nicht selbst am besten zu feiern.
Bei so vielen Leuten in Feierlaune blieb fast ein bisschen wenig Platz für die Tanzfläche. Die Erklärung kam prompt von Wirtesprecher Hans Voglmayr: „Wirte tanzen nicht. – Naja, zumindest nicht so gern.“ Das solche Klischees nicht immer stimmen, zeigte er selbst gleich vor und wirbelte seine Heidi über den Tanzboden.
Oberösterreichs Wirtesprecherin Eva Maier – verstärkt durch WKOÖ-Spartengeschäftsführer Peter Frömmel – erzählte vom starken Auftritt der Wirte in den letzten Jahren. Krisenfest hätte sich die Branche in der schwierigen Zeit gezeigt – ganz ohne Mitarbeiterabbau.
Und was soll um Himmels Willen denn dann bitte Wirtesterben sein? Wieder weiß Bauböck-Chef Voglmayr: „Ein Phänomen, das im Bezirk Schärding am Tag nach dem Wirteball schon mal auftreten kann.“
Im Gottvertrauen darauf, dass die Schärdinger Wirte für’s Faschingwochenende und das restliche Jahr wieder fit sind, feierten Landtagspräsident Friedrich Bernhofer, Münzkirchens Bürgermeister Helmut Schopf, sein Vize Walter Zauner, WK-Geschäftsstellenleiter Robert Steiner, Junge Wirtschaft Ortsobmann Florian Grünberger und viele mehr in die lange Nacht des Wirteballs.
Fotos: Wagnermaier/ BaumiSt
