Schulkantinen gesünder gestalten

In vielen Schulkantinen gibt es keine Alternative zu Leberkäs-Semmeln. Foto: Julia Egger

In letzter Zeit gibt es immer wieder Diskussionen über ein Verbot von fettreichem Essen und über die Einführung von ausschließlich gesunden Produkten in diversen Schulkantinen. Oft ist den Jugendlichen nicht bewusst, wie viel Fast Food sie wirklich zu sich nehmen. Auch die ständig steigende Zahl der übergewichtigen jungen Erwachsenen ist zumindest zum Teil auf den erhöhten Fast Food-Konsum zurückzuführen.

Jugendliche empfinden es schon als selbstverständlich, in den Pausen zum Beispiel ein Leberkäs- Semmerl zu verzehren, viele kalorienreiche Produkte gehören für sie bereits zum täglichen Leben dazu. So nehmen zum Beispiel Schüler/Innen der HTL/HBLW Saalfelden mehrmals in der Woche ungesunde Lebensmittel, wie zum Beispiel das bereits oben erwähnte Leberkäs-Semmerl, aber auch Schnitzelsemmeln, Pizzaecken und andere Fertiggerichte zu sich.

Deswegen stellt sich die Frage, ob das Verkaufsverbot solcher Gerichte in Schulkantinen sinnvoll für die Jugend wäre? Meiner Meinung nach sollten neben Fast Food-Produkten auch gesunde Alternativen, wie zum Beispiel Fruchtjoghurts oder Vollkornweckerln, angeboten werden. Dennoch sollte man die Verbesserung des Essensangebotes an Schulen nicht übertreiben, so dass Jugendliche noch selbst entscheiden können, welche und wie viele Lebensmittel sie verspeisen wollen. Dadurch bekommen sie bessere Möglichkeiten, um herauszufinden, welche Nahrungsmittel ihr Körper benötigt und auch verträgt.

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