Wo: Galerie Weihergut
Wann: 07.11.2011 18:30 Uhr
„Gutes tun und sich dabei gut zu Fühlen“
Salzburg: Galerie Weihergut | Salzburg / Nairobi / Kenia
„Gutes tun und sich dabei gut zu Fühlen“
Unter diesem Motto fand am Montag 07. November 2011 um 18.30 Uhr in der Salzburger Galerie Weihergut Biberngasse 31 unter der Schirmherrschaft des Vereines http://www.panairobi.org eine Schnäppchenjagd der besonderen Art statt. Versteigert wurden 12 Kunstwerke von namhaften Künstlern wie Christo, Gunter Damisch, Rudolf Hradil, Arnulf Rainer, Thomas Redl Martin Rasp, Hermann Nitsch, Hubert Schmalix, Rudi Stanzel, Erwin Bohatsch, Karl Kerschbaumer und Valentin Oman. Schnäppchenjagd deshalb, weil der Auktionator der Wiener Privatauktionen http://www.wiener-pa.com Lukas Hufnagl während der heiteren Versteigerung der Kunstwerke immer wieder und mit Recht auf die Einzigartigkeit der niederen Ausrufungspreise hinwies. Bei der Begrüssungsrede bedankte sich Mag. Bernhard Bauer von Panairobi, in Abwesenheit der Präsidentin und Vereinsgründerin Susi Kerschbaumer, die sich gerade wieder in Nairobi im Hilfseinsatz befindet, bei den vielen Anwesenden und spendenbereiten Kunstkennern. Auch stellte sich Mag. Michael Karrer von der Galerie http://www.weihergut.at kostenlos in den Dienst der Guten Sache. Der Gesamterlös von € 8.000.-- der wirklich sehr schön durchgeführten Veranstaltung fließt bis auf den letzten Cent an PANAIROBI. Was macht der ehrenamtliche Verein mit den Spendengeldern? Panairobi unterstützt ehemalige Straßenkinder, zahlt Schulgeld, Uniformen und Schulbücher, bemüht sich durch psychologische Beratung für Kinder und Eltern bzw. "Erziehungsberechtigte" um einen neuen Familienzusammenhalt. Bevor die Schule besucht werden kann, unterziehen sich die Kinder, die zwischen 3 und 15 Jahre alt sind, einem Rehabilitations-Programm, das sie von der Straße, den Drogen und der Kriminalität fernhalten soll. Sie lernen dort Suaheli, Englisch und Mathematik, außerdem bekommen sie eine warme Mahlzeit am Tag. Nach 6 bis 12 Monaten sind die meisten so weit, eine Schule zu besuchen. Das heißt, sie nehmen keine Drogen mehr, gehen nicht mehr auf die Straße betteln und haben Grundkenntnisse des Alphabets und der Mathematik. Und das Wichtigste: sie sind in der Lage, sich auf einen geregelten Schulalltag einzustellen. Die drei kenyanischen Sozialarbeiter Richard, Titus und Jophinta betreuen die Kinder. Gemeinsam mit den Eltern oder ErzieherInnen versuchen sie, Probleme, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu erkennen und daraus einen "Aktions-Plan" zu entwickeln. Weiters melden sie die Kinder in der Schule an, erstellen das Budget eines Trimesters und kaufen die für den Schulalltag erforderlichen Gegenstände. Falls eines der Kinder medizinische Versorgung benötigt, organisieren die Sozialarbeiter ärztliche Hilfe. Während der Ferien werden Theaterworkshops, Sportaktivitäten oder Aufklärungsgespräche zu Gesundheitsthemen wie HIV / AIDS oder Malaria organisiert. Seit Beginn sind schon mehr als 350 Kinder durch das Programm gegangen. Einige studieren nun auf der Universität, arbeiten in der Bank oder haben sich mit einem kleinen Geschäft selbstständig gemacht. Es funktioniert!! Ausbildung hat das Leben der Kinder positiv verändert!
Verneige mich ehrfurchtsvoll vor einer großen Journalistin vielen Dank für die netten Wünsche liebe Ricky!
Ach Kurtl - du Schmeichler!! Aber danke dir dafür ;-))))


Super - gratuliere :)))