S7, UVP positiv abgeschlossen
Rudersdorf: Rudersdorf | S7 – Abschnitt West: Umweltverträglichkeitsprüfung positiv abgeschlossen!
Einer Jubelmeldung gleich kam die Nachricht: „Eisenstadt, 3. Oktober 2011 – Die S7 Fürstenfelder Schnellstraße ist im Bauprogramm der Asfinag unter den drei wichtigsten Neubauprojekten Österreichs. Jetzt ist eine der wichtigsten Entscheidung für die Umsetzung des Projektes gefallen, der rechtskräftige Bescheid für den Bau der S7 Abschnitt West liegt nun auf. Die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Abschnitt West von Riegersdorf bis Rudersdorf ist abgeschlossen, der Bescheid ist positiv, dem Baubeginn im Frühjahr 2012 steht nun nichts mehr im Weg“ so postete LR Bieler erfreut, „mit dem Bau der S7 soll Anfang 2012 begonnen werden, mit dem Tunnelbau in Rudersdorf Ende 2012.
Landesrat Helmut Bieler weiter: „Die S7 ist auf Schiene und ein absolut notwendiges Projekt für die positive Weiterentwicklung der Region Südburgenland und die Entlastung der verkehrsgeplagten Anrainer. Die Verlagerung des bestehenden hohen Verkehrsaufkommens auf die S7 wird wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität entlang der Ortsdurchfahrten beitragen.“
Auch für den Weiterbau von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze wurde das UVP Verfahren eingeleitet, wobei die gewonnen Erkenntnsise aus dem Abschnitt West eingearbeitet wurden.
Auch für den Abschnitt Ost (Dobersdorf- Staatsgrenze bei Heiligenkreuz) wurde das UVP-Verfahren bereits eingeleitet. Erkenntnisse aus dem laufenden UVP-Verfahren des Abschnittes West wurden dabei berücksichtigt.
„Wir stehen hinter diesem Projekt, weil wir den Anrainern die Verkehrslawine, mit der sie täglich konfrontiert sind nicht länger zumuten wollen und weil eine intakte, gut ausgebaute Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Burgenland und somit für Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land von wesentlicher Bedeutung ist“, so Landesrat Helmut Bieler abschließend.
Der Sprecher der Allianz gegen die S7, Johann Raunikar dazu: „Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, die UVP ist nur ein eine Hürde im Verhandlungsverlauf. In der Steiermark sind noch 9 Genehmigungsverfahren offen, im Burgenland 3, die Chancen, dass der Natuschutz die S7 kippt, sind durchaus gegeben, und wenn die Naturschutzbehörde nein zur S7 sagt, ist das Projekt tot.“
