Trend hält an: Blasmusik im Bezirk wird weiblicher
Bei den unter-30-Jährigen gibt es 347 Frauen und 289 Männer
Die Aufbruch-Stimmung in der Blasmusik ist ungebrochen. 1303 Musiker sind in 27 Blasmusikkapellen des Bezirks aktiv. Ein historischer Höchststand.
SCHWERTBERG (zin). 2011 ließen die Musiker bei 1014 Veranstaltungen ihre Instrumente erklingen. Die Blasmusik wird immer weiblicher. Bei den unter- 30-Jährigen dominiert bereits das weibliche Geschlecht mit 347 Aktiven. Diesen Damen stehen 289 Burschen und Männer gegenüber. 375 Musikschüler, davon 213 Mädchen, spielen bereits in den Vereinen.
Acht neue Kapellmeister seit der vorigen Generalversammlung
Bei der Generalversammlung des Blasmusikverbandes, Bezirk Perg, brachten der wiedergewählte Bezirksobmann Erhard Meindl und die Fachreferenten eindrucksvolle Rechenschaftsberichte. Wie Bezirks-Kapellmeister Florian Huber informierte, findet die Konzertwertung am 21. und 22. April in Bad Kreuzen statt. Seit der vorigen Generalversammlung gibt es gleich acht neue Kapellmeister: Silvia Buchmayr, Münzbach, Yvonne Gschwandtner, Pergkirchen, Gabriele Klonner, Rechberg, Johannes Pilshofer, Bad Kreuzen, Markus Eckert, Katsdorf, Thomas Waser, Rechberg, Markus Grudl, St. Georgen am Walde, und Thomas Asanger, Saxen. Stabführer Fritz Buchinger belegte mit Statistiken, dass die Musikvereine aus dem Bezirk Perg zu jenen im Land mit den besten Bewertungen zählen. Das diesjährige Bezirks-Musikfest mit Marschwertung findet am 7. und 8. Juli in Klam statt. Zum neuen Bezirks-Stabführer wurde Karl Froschauer, Naarn, gewählt.
Viel Zeit wird in die Jugendarbeit gesteckt. Jugendreferent Erwin Haderer freut sich über die 305 erworbenen Jugend-Leistungsabzeichen, davon sind 18 in Gold. Das jährliche Jungmusiker-Seminar zu Ferienbeginn stößt mit über 150 Teilnehmern an seine Grenzen. Das 2009 ins Leben gerufene Bezirks-Jugendorchester gilt bereits als Kaderschmiede für die Vereine.
Blasmusik hat sich zu wichtigem Wirtschaftsfaktor entwickelt
Die Blasmusik ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Für Instrumente, Noten, Tracht sowie für die Erhaltung der Musikheime wurden im Vorjahr über 613.000 Euro ausgegeben. Die Vereine können derzeit auf 5446 unterstützende Mitglieder zählen.
