"Zurückgeben, aber schnell!"
Die Osttiroler Grünen fordern die Stadt Lienz auf die 11 Werke, die laut Kommission für Provenienzforschung als eindeutige Restitutuionsfälle eingestuft wurden, rasch an die rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. „Die rasche Rückgabe des Bildes „Totentanz“ von Albin Egger Lienz an die rechtmäßigen Besitzer hat dem Bürgermeister der Stadt Lienz viel Lob eingebracht“, erinnert Bezirkssprecher Sepp Brugger. Umso unverständlicher sei die Reaktion Hiblers auf die Restitutionsforderung weiterer 11 Bilder durch die Kultusgemeinde in der „Tiroler Tageszeitung“ vom Montag.
„Gerade weil wir nicht die Rechtsnachfolger des NS-Unrechtsregime sind, haben wir das Unrecht, das den rechtmäßigen Besitzern diese Besagten 11 Bilder zugefügt wurde raschest wieder gut zu machen“, betont der GRÜNE Bezirkssprecher. Was die Restitution betreffe, könne es für eine Stadt keine anderen Regeln geben, als für die Republik Österreich. „Österreich hat sich spät aber doch verpflichtet das durch das NS-Regime zugefügte Unrecht wieder gut zu machen. Das trifft alle öffentlichen Einrichtungen da kann es keine Ausnahmen geben“ kritisiert Sepp Brugger die Verzögerung der Rückgabe durch den Lienzer Bürgermeister. „Wir können nicht einem kulturellen Erbe verpflichtet sein, das auch auf einem Unrechtsregime basiert.“
