Krampf mit den Lücken
Um leere Geschäftslokale zu füllen, will die Stadt Gloggnitz den Hausbesitzern ins Gewissen reden
Ist in einer Straße ein Geschäftslokal leer, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Lücken folgen. Von einem „Domino-Effekt“ spricht die Glogg-nitzer Stadtchefin Irene Gölles in diesem Zusammenhang.
15 Löcher in der Innenstadt
Bereits 15 derartige Firmen-Löcher gibt es in der Alpenstadt Gloggnitz. Speziell im Stadtkern wird damit ein falsches Signal an die Kunden gesendet, nämlich: Vorsicht, hier halten sich keine Geschäfte. In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Glogg-nitz – dessen Obmannfunktion nach einem Jahr immer noch unbesetzt ist – will die Bürgermeisterin nun Kontakt mit den Hausherren der leerstehenden Geschäftslokale aufnehmen.
„Die Hausbesitzer kann man nicht aus der Verantwortung nehmen. Sie müssen ein bisserl etwas sanieren und dafür auch investieren.“ Bis Mitte Februar sollen diese Gespräche laufen.

Zentrum stärken:
Das "Langederhaus" mit Grund steht zum Kauf. Es ist gut vorstellbar das benachbarte "Raabhaus" und das angrenzende "Schindlerhaus" mir Grund in Bälde mit einzubeziehen um im unmittelbaren Zentrum der Stadt ein herzeigbares Wirtschaftszentrum zu errichten. Auch wäre die Verkehrsanbindung gut zu lösen. Investoren sollten hifür gewonnen werden oder zumindest auf diese Chance aufmerksam gemacht werden. Mir scheint dies als einmalige Chance wieder einen Schwerkunkt im Zentrum zu setzen.