Leben von Müttern und Babys riskiert

Bedenklich: Nach Jahren wird endlich ein Fluchtweg für die Mütter und ihre Babys aus der Gyn gebaut.

Bei Feuer in der Gyn sind Babys und Mütter in Gefahr. Ein Konzept lag 21 (!) Jahre vor. Erst jetzt wird gehandelt.

Seit 1990 geht aus einem Konzept hervor, dass die Gyn Neunkirchen bei einem Feuer eine Todesfalle wäre, weil ein Fluchtweg fehlt.
Jahrzehntelang lag das brisante Schreiben offenbar in den Schubladen des damals noch für das Krankenhaus zuständige Rathaus herum. Erst nach der Übernahme durch die Landesklinik Holding wird nun gehandelt und an das Gebäude eine Feuertreppe angebaut.
Bis dato ist das Stiegenhaus der einzige Ausweg aus den oberen Stockwerken. Bricht da ein Feuer aus, sind Mütter und Babys in höchster Gefahr. Und das nicht erst seit gestern. Da stellt sich doch die Frage, warum der Bau der Feuertreppe so lange aufgeschoben wurde? Die Ex-SPÖ-Stadtchefin und jetzige Gemeinderätin Margit Gutterding meinte, dass dieses Thema nie während ihrer Amtszeit (und auch nicht in der Ära Herbert Kautz) diskutiert worden wäre.
„Stimmt nicht“, erklärt Günther Gsenger, vormals kaufmännischer Direktor des Neunkirchner Krankenhauses. Gsenger: „Die Feuertreppe war Teil eines Gesamtbrandschutzkonzeptes.“

Über zehn Jahre Untätigkeit

Das besagte Konzept stammt laut Gsenger von 1990/1991. Alternativ wäre nur eine Rettung vom Dach aus möglich gewesen.
Gutterding: „Dass kein Geld da gewesen ist, kann nicht sein, da 2004 neue Abteilungen eingerichtet wurden.“ Die Ex-Stadtchefin vermutet vielmehr, dass sich die Auflagen geändert haben.

 auf anderen Webseiten Facebook Twittern Senden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.