Ein Schuss, dann ist Schluss
Beim zweiten Anlauf, um in Ternitz ein Stadtzentrum zu etablieren, darf nichts schief gehen.
„Der erste Versuch, ein Rathaus mit Einkaufszentrum zwischen Pottschach und Ternitz zu etablieren ist nicht aufgegangen“, schilderte Bürgermeister Rupert Dworak (SPÖ) das Drama auf der „grünen Wiese“ mit Löwa und Co von 1980.
Heute sind dort mit viel Zutun 300 Wohnungen entstanden. Und die Stadtgemeinde hat mit dem Bau eines Kindergartens und einer Schule in der Kreuzäckergasse das ihre dazu beigetragen, damit dieser Ortsteil attraktiver wird.
Nur ein Versuch fürs Zentrum
28 Jahre später startet unter Dworak der zweite Versuch, ein Zentrum im Bereich Stadthalle zu etablieren. Die Pläne mit großzügigem Volksheim-Umbau nach den Vorstellungen der Sparkasse, sowie die folgenden Bau- und Verkehrsmaßnahmen wurden beim Bürgerabend im Herrenhaus am 14. Februar einem Publikum, das überwiegend aus Senioren bestand, vorgestellt.
Neben dem Volksheim (1. Etappe) soll auch der Watschinger Steg als fußgängerfreundliche Anbindung der Ruedlstaße an die Hauptstraße attraktiviert werden. Dworak: „Der Watschinger Steg wird breiter und überdacht.“ Aber auch die Parkmöglichkeiten im „Zentrum“ werden erweitert. So entstehen unter anderem zusätzliche 32 Parkplätze wo heute noch die Bestattung etabliert ist.
Eingriffe wird es auch beim Verkehrsfluss geben. Dworak: „Bei der Überführung über die Südbahn wollen wir uns ansehen, ob wir nicht eine Möglichkeit für Linksabbieger schaffen können.“
Kurioses Detail am Rande: ÖVP-Stadtparteichef Franz Reiterer hätte zwar Fragen zur Finanzierung parat gehabt, wollte diese aber selbst auf Drängen von SPÖ-Stadtrat Peter Spicker nicht öffentlich stellen.
Übrigens: Als erster Schritt wird vom Architektenduo Teynor-Schmidt Volksheim und Vorplatz gestalten.
