"Pröll bleibt in Niederösterreich"

VP-Klubchef Klaus Schneeberger über Wehrpflicht und Bundespolitik

Sie hatten einen General aus Bayern zu Gast, der vor der Abschaffung der Wehrpflicht gewarnt hat.

Schneeberger: „Die Situation dort ist dramatisch. Die Zahl der Freiwilligen bei Blaulicht- Organisationen ist nach Abschaffung der Wehrpflicht um zwei Drittel eingebrochen. Bayern ist mit uns vergleichbar, das wäre eine Katastrophe.“

Warum hält die SPÖ trotzdem an der Abschaffung fest?

„Das ist ein Wiener Problem. Dort ist man nicht auf Freiwillige angewiesen wie wir. In Wien gibts auch keine Katastrophen, wo man ein Heer mit großer Mannstärke braucht. Darum ist dort die Abschaffung populär.“

Die Frage der Katastrophenhilfe ist ungeklärt..

„Ich war beim Hahnenkamm-Rennen. Die Rekruten haben dort Millionenschaden abgewendet. Danach wollte sich Landeschef Platter mit dem Minister bei den Soldaten bedanken. Darabos hat das abgelehnt. Wohl aus Angst, dass man dann merken könnte, dass Grundwehrdiener notwendig sind.“

LH Pröll will Landtagsabgeordnete in den Bundesrat entsenden.

„Die Länderinteressen wären besser vertreten. Bundesräte sind der Bundespartei verpflichtet, Landtagsabgeordnete den Landesparteien. Kosten würde es auch sparen.“

Haben Landtagsabgeordnete überhaupt die Zeit?

„Ja. Viele sind etwa nebenbei auch Bürgermeister. Das geht.“

Erwin Pröll stellt auch die Direktwahl des Bundespräsidenten in Frage.

„Das zeigt eines: Landeshauptmann Pröll wird 2016 sicher nicht für das Amt des Bundespräsidenten kanditieren. Er bleibt in Niederösterreich.“

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2 Kommentare zum Beitrag
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Helene Katran aus Gänserndorf am 04.02.2012 um 21:42 Uhr  
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Frech Dachs aus Erl am 12.02.2012 um 18:54 Uhr  
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