560 Mio. Euro flossen ins ewige Tiroler Eis
Es gibt keinen Vertrag und eine positive Bilanz: die „5 Tiroler Gletscher“ sind eine Tiroler Erfolgsstory.
Seit 1996 arbeiten die fünf Tiroler Gletscherskigebiete – Sölden, Pitztal, Kaunertal, Hintertux und Stubai in Sachen Vermarktung und Innovation eng zusammen und die Bilanz kann sich sehen lassen: In 15 Jahren konnten die Nächtigungen von 2,9 auf 3,7 Mio. gesteigert werden, was 15 Prozent der Gesamtwinternächtigungen bedeutet und 15 Prozent mehr Fahrgäste wurden befördert. Und seit der Gründung der „5 Tiroler Gletscher“ wurden in die Technik und in den Komfort 530 Mi. Euro investiert.
Weitsicht der damaligen Gletschermanager
Die Väter dieses Erfolges waren Roland Reichmayr, Landeck, Willi Krüger (Pitztaler Gletscher), Peter Vorst (Sölden) sowie Josef Margreiter und die Tirol Werbung. „Am Beginn mussten wir Kritik einstecken, weil wir die Gletscher unterstützten, heute ist es klar, dass der gesamte Tiroler Wintertourismus von der Initiative profitiert“, erklärt Margreiter.
Für Roland Reichmayer ist diese Zusammenarbeit nur deswen erfolgreich, „weil es keine Zwangsfusion war.“ Nachsatz: Natürlich gab es auch manche Reibereien.“ Für den Ex Marketingmann der Sölder Bergbahnen, Peter Vorst, zählte damals wie heute die Handschlagqualität. „Vertrag haben wir nie einen gebraucht.“ Freude über die erfolgreichen Marketingstrategien herrscht auch bei Willi Krüger. „Die neuen Märkte, speziell in Osteeuropa, haben wir uns hart erarbeitet, die Kooperation hat hier viel gebracht.“
Für die Zukunft gilt es, das funktionierende Marketingkonzept weiter zu verfolgen. „Wir müssen den Gästen die Schneekompetenz, die Schneesicherheit und die Schönheit der Tiroler Gletscher schmackhaft machen,“ erklären die Marketingleiter der Kaunertaler und Pitztaler Gletscher, Stefan Richter, der Sölder Bergbahnen, Christian Schnöller. der Hintertuxer Gletscher, Matthias Dengg und der Stubaier Gletscher, Reinhard Klier unisono. .
