NR Venier: "Nein zu Attentat auf Tourismus"
Geplante „Auflösungsabgabe“ braucht Ausnahmen
BEZIRK. Volle Rückendeckung hinsichtlich der Bedenken gegen die im Sparpaket enthaltene „Auflösungsaufgabe“ erhalten die Spitzen der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK Tirol von FP-NR Mathias Venier: „Der vorgesehene Beitrag von 110 Euro bei der Beendigung von Dienstverhältnissen ist an und für sich schon eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme, Arbeitsplätze werden dadurch sicher keine gesichert, dazu ist der Betrag nicht hoch genug. Sehr wohl aber ist er hoch genug, um allen Saisonbetrieben massiven Schaden zuzufügen.“
Dies betreffe mehrere Branchen, etwa auch das Baugewerbe oder die Landwirtschaft, vor allem aber den Tourismus: „Es kann nicht sein, dass unsere ohnehin schon einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzte Tourismuswirtschaft für ihren Beitrag zur Wertschöpfung im Land noch mit Zusatzkosten bis zu 30.000 Euro pro Betrieb belastet wird!“, so Venier.