Landeshauptmann zum 'Anfassen…'

LH Platter beherrscht den Klammtraktor von Alt-Bgm Heinrich Fuchs ohne Probleme

KUNDL: Nicht nur unsere Schulen halten hie und da einen Wandertag ab, die ÖVP Tirol mit LH Günther Platter an der Spitze ist in diesen Tagen ebenfalls im wahrsten Sinn des Wortes auf Wanderschaft. So führte der Weg unseres Landeshauptmannes am Donnerstag 25. August nach Kundl. Treffpunkt zum Auftakt dieser geplanten Wanderung war am Eingang der Kundler Klamm, hier erhielt Platter zur Begrüßung ein Geschenk vom Kundler Steinmetz Karl Sandbichler.

Übrigens, so manchem Mitwanderer ist aufgefallen, daß zwar die Bürgermeister aus Alpbach, Reith und Breitenbach mit von der Partie waren, von den 3 Kundler Bürgermeistern allerdings keiner Zeit fand mitzugehen, zumindest den Landeshauptmann zu begrüßen, was für einige Anwesende schon die Frage nach der Höflichkeit einer Gastgebergemeinde gegenüber dem Landeshauptmann aufwirft. Ob diese Wanderung einen privaten- oder parteipolitischen Charakter hat spielt dabei keine Rolle – Landeshauptmann bleibt Landeshauptmann, selbst wenn er privat unterwegs ist.

Gott sei Dank war zumindest Alt-Bgm Heinrich Fuchs beim Empfang von LH Günther Platter anwesend. Gut, Fuchs ist in Pension und hat von daher eben leichter Zeit, auch recht.

Die Kundler Klamm, welche trotz leichtem ‚Klamm-Wind‘ bei gefühlten 35° durchwandert wurde, war für Platter konditionsmäßig überhaupt kein Problem, war Platter doch von 1976-1994 dienstführender Gendarmeriebeamter in Landeck sowie Imst, also so gesehen, und als Oberinntaler sowieso, mit einer ordentlichen Grundkondition ausgestattet.

Seit Mitte August sind LH Günther Platter, Regierungsmitglieder, Landesgeschäftsführer Martin Malaun sowie Mandatare und Funktionäre der Tiroler Volkspartei in den Tiroler Bergen unterwegs. Mit Beginn in Imst fand in jedem Tiroler Bezirk an einem Nachmittag ein Wandertag statt, zu dem natürlich jedermann herzlich eingeladen war. 9 Bezirke, also 9 Wandertage. Am 25. August stand daher ‚Durch die Kundler Klamm in die Wildschönau‘ auf dem Wanderplan.

Die Wanderer nutzten selbstverständlich die Infrastruktur der Klamm und setzten den letzten Teil der Klamm-Durchwanderung mit dem Bummelzug fort um beim Steinerhof einen echten Krautinger zu verkosten, den es ja, wie man weiß, nur in der Wildschönau gibt. Dazu gab es als Wildschönauer Spezialität eine Rübensuppe. Am Kraftwerk Stadler wurden Erfrischungsgetränke und kleine Snacks gereicht.

Nach einem kurzen Fußmarsch über den Franziskusweg traf die Gruppe schließlich beim Bergbauernmuseum z‘Bach ein, hier fand gerade ein Handwerksmarkt statt, den der LH mit Freunden interessiert begutachtete. Der absolut letzte Programmpunkt dieses Wandernachmittags hieß ‚Gemütliches Beisammensein‘, was es schließlich auch wurde.


Bericht: Madersbacher/Haun
Fotos: 2011©florian haun

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