Gasalarm am Bahnhof Kufstein

von Christian Mey aus Kufstein | am 09.09.2010 | 681 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 4 Bilder
Die Stadtfeuerwehr Kufstein bei der Überprüfung des Tanks

Der Bahnhofsbereich war bis 11 Uhr gesperrt und der Zugverkehr eingestellt. Die Sperre ist wieder aufgehoben.

Am Donnerstag kurz nach 10 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Kufstein von den Österreichischen Bundesbahnen alarmiert, weil ein Mitarbeiter ein Leck an einem mit Argon (Edelgas) befüllten Wagon entdeckte. Nach der ersten Kontrolle durch die Stadtfeuerwehr Kufstein erwies sich der Tank zwar als dicht, hatte jedoch eine Vereisung an einem der Ventile. "Weil es schon Fälle gab, bei denen dann der Wagon durch Überdruck geborsten war, mussten wir den Bahnhofsbereich sperren und den Zugverkehr einstellen", so Thomas Ebner von der Stadtfeuerwehr Kufstein. In weiterer Folge nahm die Feuerwehr Kontakt mit dem Eigentümer des Tankwagons auf, damit dieser weitere Schritte setzen kann. Um 11 Uhr konnte dann die Sperre des Zugverkehrs aufgehoben werden, da lt. Experten der Sandoz keine Gefahr mehr bestand. Der Wagon wurde abgehängt und auf ein Abstellgleis verschoben. Die Betreiberfirma wird dann in weiterer Folge das Gas abpumpen und den lecken Wagon übernehmen.

Als preiswertestes Edelgas wird Argon in großen Mengen als Schutzgas etwa beim Schweißen und in der Produktion von manchen Metallen, aber auch als Füllgas von Glühlampen verwendet. Das Gas ist nicht giftig, jedoch verdrängt es Sauerstoff und daher besteht Erstickungsgefahr.

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