Korneuburgs „Stinkbombe“
Sie stinkt zum Himmel – die Korneuburger Kläranlage. Nicht nur in den umliegenden Gärten rümpft man die Nase, auch Autofahrer und Fußgänger bleiben von der Stinkbombe oft nicht verschont. Viele denken sich: „Warum tun die denn nichts?“
Doch ganz so einfach ist das nicht. Die Erweiterung ist nicht nur äußerst kostspielig und für die Gemeindefinanzen momentan beinahe unrealisierbar, sondern auch noch sehr kompliziert. Denn sie liegt genau neben der Donau und was da bei Hochwasser passieren könnte, muss wohl nicht erst ausführlich beschrieben werden. Also gehen sie los, die Planungs- und Projektarbeiten für einen Hochwasserschutz der „neuen“ Kläranlage. Und kommt von diesen kein grünes Licht, dann muss sich die Stadtgemeinde wohl etwas anderes einfallen lassen.
Wie auch immer, es sollte flott gehen, denn oft wähnt man sich nicht Mitten in der Au sondern vielmehr in einer öffentlichen Bedürfnisanstalt.
