Kläranlage stinkt gewaltig
Die Korneuburger Kläranlage muss erweitert werden. Auch Hochwasserschutz spielt dabei eine Rolle.
Wer regelmäßig die Autobahnabfahrt Korneuburg Ost frequentiert, der wird des Öfteren die Nase rümpfen. Denn dass die Kläranlage mehr als nur überholungsbedürftig ist, liegt praktisch in der Luft. Auch ein Gutachten hat bestätigt, was man längst vermutet hat, sie ist zu klein, veraltet und eigentlich dürfte kein weiterer Haushalt an die Kläranlage angeschlossen werden.
Komplizierte Angelegenheit
Schon lange laufen im Hintergrund Planungs- und Überlegungsarbeiten. Doch die Erweiterung der Korneuburger Kläranlage gestaltet sich weit schwieriger, als so manchem im Rathaus lieb ist. Denn durch ihre Lage in unmittelbarer Nähe zur Donau kann nicht einfach drauflos gebaut werden. Der „Hochwasserschutz“ hat dabei ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.
Um das Areal der Kläranlage vergrößern zu können – wofür gerade, wie Bgm. Gepp informiert, Verhandlungen mit der ÖBB über ein Grundstück geführt werden – ist ein entsprechender Hochwasserschutz notwendig. „Wir müssten dort einen Damm errichten, um die ‚neue‘ Kläranlage vor Hochwasser zu schützen. Nun muss überprüft werden, welche Auswirkungen dieser Damm auf den Fluss des Hochwassers hätte, und ob davon eventuell die andere Donauseite, sprich Klosterneuburg, betroffen wäre.“
