Demenz: Problem unserer Zeit

Demenz stellt nicht nur das Leben der Erkrankten, sondern auch das der Angehörigen auf den Kopf. (Foto: Alexander Raths - Fotolia)

Rotes Kreuz und M.A.S Alzheimerhilfe veranstalten Kursreihe im Frühjahr.

KIRCHDORF (wey). Um das Zusammenleben mit dementen (verwirrten) Menschen zu meistern, braucht es Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit – aber auch den richtigen Abstand. Die Vortragsreihe möchte auf verständliche Weise Antworten geben. Beispielsweise, dass es viele verschiedene Arten von Demenz gibt, von denen die „Alzheimer-Krankheit“ lediglich die häufigste Form ist.

Allen Formen gemeinsam ist, dass die intellektuellen Fähigkeiten nachlassen und Verhaltensauffälligkeiten wie etwa Unruhe, Aggression oder Angst auftreten. Verursacht wird eine Demenz oft durch den Abbau von Zellen oder eine schlechte Blutversorgung im Gehirn. Aber auch Medikamente oder Schilddrüsenerkrankungen können eine vor­übergehende Demenz auslösen.

In jedem Fall ist eine frühzeitige medizinische Abklärung wichtig, denn es gibt mittlerweile wirksame Behandlungsmöglichkeiten, die den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen können.

Am 1. März 2012 um 17 Uhr findet das erste Modul „Demenz – eine Krankheit verstehen“ beim Roten Kreuz Kirchdorf statt. Infos und Anmeldung bei Monika Felbermayr, Tel. 07582/63581-24, monika.felbermayr@o.roteskreuz.at.

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