150 Mann bei Brand eines Bauernhauses

150 Mann und 17 Fahrzeuge wurden zu dem äußerst schwierigen Einsatz gerufen. (Foto: FF Molln)

Einsatz wegen Einsturzgefahr äußerst schwierig

Am 14.01.2012 wurden die Kameraden der Feuerwehren Molln, Frauenstein, Ramsau und Breitenau um 01:30 Uhr durch das Aufheulen der Sirenen aus dem
Schlaf gerissen. Der Einsatzgrund war "Brand Landwirtschaftliches Objekt" im
Ortsteil Frauenstein.

Die Feuerwehr Frauenstein traf zuerst an der Einsatzstelle ein und richtete die Einsatzleitung ein. Einsatzleiter HBI Hubert Trinkl veranlasste sofort die ersten Löschversuche und löste die Alarmstufe 2 aus. Auf Grund der Lage des Objektes musste eine rund 1000 Meter lange Zubringerleitung gelegt werden.

Drei Feuerwehrmänner der Feuerwehr Frauenstein rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus und führten einen Innenangriff durch. In der Zwischenzeit trafen die Feuerwehren der Gemeinde Molln ein. Nach kurzer Absprache zwischen Einsatzleiter HBI Trinkl und Pflichtbereichskommandant HBI Mayrhofer wurde beschlossen, dass alle Tankwagen an der Einsatzstelle platziert werden und die anderen Fahrzeuge zwei Zubringerleitung einrichten. Anschließend wurden noch
Atemschutzreservetrupps gestellt und die Feuerwehr Kirchdorf mit dem ASF
alarmiert.

Die Löscharbeiten erwiesen sich als sehr schwierig, da der Innenangriff wegen Einsturzgefahr abgebrochen werden musste. So konnte der Löschangriff nur mehr von außen erfolgen. Dazu kam noch der starke Wind, der das Feuer immer wieder entflammte. Der Bewohner wurde durch das Rote Kreuz erstversorgt und in das Spital gebracht. Um 04:00 Uhr konnte der Brand schließlich unter Kontrolle und um 07:00 Uhr "Brand aus" gegeben werden.

Im Einsatz waren neun Feuerwehren mit insgesamt 17 Fahrzeugen. Der angrenzende neue Wirtschaftstrakt konnte durch das rasche Eingreifen
der Feuerwehr gerettet werden.

Im Einsatz waren rund 150 Mann/Frau der
FF Molln
FF Frauenstein
FF Breitenau
FF Ramsau
FF Micheldorf
FF Leonstein
FF Steyrling
FF Klaus
FF Kirchdorf
Polizei Molln
Rotes Kreuz

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1 Kommentar zum Beitrag
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Franz Staudinger aus Kirchdorf an der Krems am 15.01.2012 um 14:48 Uhr  
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