Fun pur in neuer Sporthalle
In nur wenigen Monaten Bauzeit entstand ein neues Eldorado für Innsbrucks Sportjugend.
In der südlichen Halle am ehemaligen Druckereigelände der Wagner’schen Universitäts-Druckerei (WUB) in der Matthias-Schmid-Straße ist in nur wenigen Monaten ein Eldorado für die Sportarten Skaten, Inline Skaten und BMX entstanden. Am 17. Dezember wurde der Umbau actionreich – mit BMX- und Skate-Shows – eröffnet.
„Heute ist ein großer Tag für den Sport in Innsbruck“, so Sport- und Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Wir holen das olympische Feuer bereits zum dritten Mal nach Innsbruck und feiern am selben Tage die Eröffnung dieser einzigartigen Halle.“
Vergnügen auf Top-Niveau
In unmittelbarer Nachbarschaft zu den großen, neuen Wohnanlagen Lodenareal und O-Dorf 3 ist ein attraktiver und sinnvoller Freizeitort für Jugendliche aus Innsbruck und der ganzen Region entstanden.
Die Halle bietet mit 1.900 m² Bodenfläche ganzjähriges Skater- und BMX-Vergnügen auf höchstem Niveau. „Das ist ein weiteres sportliches Highlight unserer Stadt“, betonte BM Christine Oppitz-Plörer: „Ich bedanke mich bei allen ExpertInnen, die an der Planung und Umsetzung beteiligt waren.“
Die Stadt Innsbruck erwarb im Frühjahr 2011 das 16.500 m² große Areal. Das Nutzungskonzept wurde auf Anregung von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer in enger Zusammenarbeit mit dem Projektleiter IIG, dem
Sportamt und Vertretern der Szene entwickelt. In die Adaptierung und die Innenausstattung investierte die Stadt insgesamt 1,18 Mio. Euro.
Abgesehen von den baulichen Adaptierungen an der Halle hat sich aber auch im Inneren viel getan: Meterhohe Rampen treiben schon beim Anblick den Adrenalinspiegel nach oben. Eine „Beginners Area“, eine „Bowl Area“ und eine „Advanced Area“ kann nun gleichermaßen von Skatern, Inline Skatern und BMX-Fahrern genutzt werden.
In weiterer Folge soll das Gelände für weitere Sportarten adaptiert werden: Eine
Leichtathletik- sowie eine Kletterhalle, die als Entlastung der Kletteranlagen beim Tivoli und als Bundesleistungszentrum dienen.

Wenn ich diesen Beitrag lese, empfinde ich ein Gefühl des Grauens einer Randsportart die von der BSO(Bundessportorganisation) und als Fachverband des Tiroler Sports anerkannt sind obwohl diese Sportart immer mehr Beliebtheit bei der Bevölkerung findet.
Leider hat die „Sportstadt Innsbruck“ nur eine Minigolfanlage.(Baggersee)
Diese ist bei schönen Wetter so stark frequentiert, dass viele Innsbrucker Bürger ohne zu spielen wieder abreisen, da keine zweite Anlage vorhanden ist ,wo man ausweichen kann.
Ich wurde schon von vielen Besuchern angesprochen, wo sich in Innsbruck noch eine Anlage befindet. Leider musste ich dieses verneinen.
Schon seit Jahren bemühe ich mich als Präsident des Tiroler Bahnengolfsportverbandes um eine vereinseigene Bahnengolfanlage in der „Sportstadt“ Innsbruck.
Aber es fehlen immer wieder die finanziellen Mittel die bei anderen Sportarten, die nicht einmal eines Fachverbandes angehören, finanziell unter die Arme greift.
Wahrscheinlich fehlt es aber doch am politischen Willen unserer Stadtmütter – und Väter.
Dabei sollte es – fraktionsübergreifend – allen politischen Lagern ein Anliegen sein, dass man die Jugendlichen von der Straße wegbekommt und sie – was gerade beim Bahnengolfsport ideal ist, da spielen ja von ganz jung bis ganz alt alle zusammen – in einem Sportverein integrieren, und unter die Fittiche nehmen zu können.