Zukunft des Bezirkshallenbades ungewiss
Bürgermeister fordert erneut finanzielle Mitbeteiligung der Gemeinden
Bis zum 15. März fordert Bürgermeister Land und Gemeinden auf sich zum Bezirkshallenbad zu bekennen und droht ansonsten mit Schließung.
BEZIRK, HASLACH (hed). Die Finanzierung der Sanierungskosten der bei einer Revision aufgetretenen technischen Mängel (Lüftungsanlage, Beleuchtung der Halle, defekter Saunaofen) ist laut Bürgermeister Dominik Reisinger weiterhin ungewiss. Das Hallenbad bleibt geschlossen. „In den nächsten Tagen erfolgt ein genaues Expertengutachten, Sanierungskosten von 20.000 Euro sind aber reell“, so Reisinger. „Da wir Abgangsgemeinde sind, muss das Land über die Durchführung der Sanierung entscheiden. Für den weiteren Betrieb fordere ich die Gemeinden erneut auf, sich zum Bezirkshallenbad zu bekennen und erwarte finanzielle Mitbeteiligung“, sagt Reisinger. Er beruft sich auf einen Beschluss bei der Bürgermeisterkonferenz im Guglwaldhof im Jahre 1999. Sollte bis zum 15. März keine zufriedenstellende Entscheidung gefallen sein, beabsichtigt er, das Hallenbad ganz zu schließen. Der neue Pächter Manfred Friesenbichler ist über die weitere Verzögerung nicht erfreut, betont aber: „Wir haben weiterhin ein gutes Gesprächsklima und der Vorvertrag ist unterzeichnungsfertig. Vor der Übernahme fordern wir aber, dass die technischen Mängel behoben werden, um eine optimale Sportstätte auch längerfristig betreiben zu können. “

Ich bin ein Stammgast und bin ca. 4 mal in der Woche in die Sauna gegangen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf einmal ein Saunaofen ohne benützung def. wird. Aber es kann vorkommen. Was ich nicht verstehe ist, dass die Gemeindebzw. das Land nichts mehr für die Befölkerung und deren Gesundheit übrig hat. Überall wird geschrieben wie Gesund schwimmen bzw. saunieren (stärkung des Immunsystems) ist. Warum wird die "Gesunheit" nicht mehr unterstützt? Sollen die Kinder nicht mehr schwimmen lernen? Aber anscheindend sind wir Oberenmühlviertler dem Land egal. (leider)