Zukunft des Bezirkshallenbades ungewiss

20.000 Euro kostet die Sanierung des Hallenbades. Geld, das die Gemeinde Haslach nicht hat.

Bürgermeister fordert erneut finanzielle Mitbeteiligung der Gemeinden

Bis zum 15. März fordert Bürgermeister Land und Gemeinden auf sich zum Bezirkshallenbad zu bekennen und droht ansonsten mit Schließung.

BEZIRK, HASLACH (hed). Die Finanzierung der Sanierungskosten der bei einer Revision aufgetretenen technischen Mängel (Lüftungsanlage, Beleuchtung der Halle, defekter Saunaofen) ist laut Bürgermeister Dominik Reisinger weiterhin ungewiss. Das Hallenbad bleibt geschlossen. „In den nächsten Tagen erfolgt ein genaues Expertengutachten, Sanierungskosten von 20.000 Euro sind aber reell“, so Reisinger. „Da wir Abgangsgemeinde sind, muss das Land über die Durchführung der Sanierung entscheiden. Für den weiteren Betrieb fordere ich die Gemeinden erneut auf, sich zum Bezirkshallenbad zu bekennen und erwarte finanzielle Mitbeteiligung“, sagt Reisinger. Er beruft sich auf einen Beschluss bei der Bürgermeisterkonferenz im Guglwaldhof im Jahre 1999. Sollte bis zum 15. März keine zufriedenstellende Entscheidung gefallen sein, beabsichtigt er, das Hallenbad ganz zu schließen. Der neue Pächter Manfred Friesenbichler ist über die weitere Verzögerung nicht erfreut, betont aber: „Wir haben weiterhin ein gutes Gesprächsklima und der Vorvertrag ist unterzeichnungsfertig. Vor der Übernahme fordern wir aber, dass die technischen Mängel behoben werden, um eine optimale Sportstätte auch längerfristig betreiben zu können. “

 auf anderen Webseiten Facebook Twittern Senden
2 Kommentare zum Beitrag
7
Rainer Peherstorfer aus Rohrbach in Oberösterreich am 16.02.2012 um 14:27 Uhr  
1.137
Thomas Streif aus Ried im Innkreis am 16.02.2012 um 21:42 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.