Schülerin schlägt und zupft im Orchester „Hackbrettissimo“
Zufällig auf das unbekannte Instrument gestoßen
Nach mehr als zehn Jahren Hackbrettunterricht bei Monika Mascher absolvierte Marianne Hollinetz nun die Audit of Art-Prüfung mit sehr gutem Erfolg.
ST. GEORGEN AN DER GUSEN. „Eine besondere Hürde war, dass ich auch die Matura am BORG Linz-Honauerstraße mache, wo ich seit 2008 den naturwissenschaftlichen Zweig besuche“, so die junge Musikerin. Auf dem Hackbrett zu spielen ist für sie einerseits immer ein wichtiger Ausgleich, andererseits auch ein Hobby, das sie nach bestandener Abschlussprüfung nicht aufgeben werde. „Auf das eher wenig bekannte Instrument kam ich zufällig. Was mich fasziniert, sind die vielen Möglichkeiten des Musizierens. Das Hackbrett ist nicht nur ein Volksmusikinstrument. Ob Neuinterpretieren von bekannten Stücken, Improvisieren oder Spielen im großen Ensemble – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.“
Junge Musikerin will in Wien Erdwissenschaften studieren
Seit 2009 ist die Schülerin im Orchester „Hackbrettissimo“. Ein Highlight war die Reise zum Cimbalom Congress 2011 in Budapest. Nach der Matura möchte sie in Wien Erdwissenschaften studieren. „Auch wenn ich mich für eine naturwissenschaftliche Berufslaufbahn entscheide, wird Musik und im Speziellen das Musizieren auf dem Hackbrett ein wichtiger Teil in meinem Leben bleiben“, stellt sie klar.
