Wie dem Burn-out am besten vorbeugen?

L-Gerald Simon (Foto: privat)

Seit Kurzem gibt es im Seminarzentrum Gmünd ganz neu ein Burn-out-Prophylaxezentrum

Eines äußerst aktuellen Themas nimmt sich das Seminarzentrum Gmünd ab Herbst an: der Burn-out-Prophylaxe.

GMÜND. Nachdem Institutsleiter Gerald Simon, MSc, seine Diplomausbildung zum Burn-out-Prophylaxetrainer im Juni abgeschlossen hat, werden ab Oktober Vorträge, Workshops und Trainings zum Thema angeboten. Mit an Bord sind auch die Psychotherapeutin Beatrix Vischer-Simon, eine weitere Burn-out-Spezialistin aus Oberösterreich, Gisela Steinkogler, und der Orthopäde Dr. Fernas Amir.

„Das Teuflische am Burn-out ist, dass man es oft erst dann bemerkt, wenn es bereits zu spät ist“, meint Gerald Simon, frischgebackener Burn-out-Prophylaxetrainer. „Dabei kann man wirklich vieles im Vorfeld unternehmen, damit es gar nicht erst so weit kommt.“ Es gibt eine ganze Palette von Stressbewältigungsstrategien, die ganz individuell an konkrete Situationen angepasst werden könnten, ist sich Simon sicher. Vorgegangen wird dabei streng wissenschaftlich. Ausgangspunkt der Vorträge, Workshops und Trainings, die ab Herbst im Seminarzentrum Gmünd angeboten werden, ist das lizenzierte AVEM-Testverfahren. „Mit diesem Testverfahren weiß man im Anschluss ganz genau, ob man bereits gesundheitsgefährdend unterwegs ist, oder nicht“, so Simon.

Die Alarmzeichen die auf ein beginnendes Burn-out hinweisen, sind mannigfaltig: chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Aggression, Gereiztheit und Unruhe, ständige Kopf- und Rückenschmerzen, Konzentrationsstörungen, Verdauungsprobleme, Tinnitus, Schwindelgefühle, Gedächtnislücken und Wortfindungsstörungen, Zeitdruck oder Vereinsamung. Sollte man eines oder mehrere dieser Symptome an sich beobachten, so wäre man gut beraten, sich einmal diesem AVEM-Testverfahren zu unterziehen, ist Simon überzeugt.

Startschuss für das neue Burnout-Prophylaxezentrum im Seminarzentrum Gmünd ist am 5. Oktober um 19:00 Uhr mit einem kostenlosen Vortrag, bei dem man im Anschluss bereits den AVEM-Test machen kann (Anmeldung erbeten). Am 16. Oktober findet dann ab 9:00 Uhr ein eintägiger Workshop zum Thema statt, bei dem man zahlreiche Stressbewältigungsstrategien kennen lernen und für sich nutzbar machen kann. „Stress an sich ist nicht das Problem. Stress kann auch anregend und aktivierend sein. Das Problem ist permanenter Stress ohne Regeneration, das führt unweigerlich ins Burn-out. Bei uns kann man lernen, wie man einerseits Stress verringern und andererseits so regenerieren kann, damit auch wirklich ein Erholungseffekt eintritt“, umreißt Simon die Burnout-Präventionsmaßnahmen. Infos bei Gerald Simon, MSc, simon@gzgmuend.at oder 0664/4495279.

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