Die Nacht der GEGENSÄTZE in EISENSTADT am 041211 - In der Fussgängerzone der Tanz der Klachlteufeln - Im Eisenstädter Dom die Pop-Veranstaltung "Feel the Dom"
In der Fussgängerzonge EISENSTADT wird zum Tanz und der "Show" der Klachlteufeln am Weihnachtsmarkt ein PENTAGRAMM abgebrannt.
Im Dom zu EISENSTADT ging ein anderes Projekt über die "Bühne":
http://www.martinus.at/fmi/xsl/martinuspro/aktuell...
„Ihr werdet euch wundern, wie viel möglich ist“
Eine völlig andere Form von Kirche wurde Jugendlichen beim ersten „Feel the Dome“ Jugendgottesdienst im St. Martinsdom in Eisenstadt geboten.
Fast ausschließlich mit jungen Mädchen und Burschen gefüllt war der St. Martinsdom am vergangenen Sonntag beim ersten „Feel the Dome“ Diözesanjugendgottesdienst, der das Spannungsfeld Jugend und Kirche thematisierte. Steher aus Styropor waren mit den zentralen Kritikpunkten der Jugendlichen beschrieben und im ganzen Dom aufgestellt. Per SMS vom Handy konnten die Teilnehmer/innen ihre Meinung zu Kirche und Glauben an die Videowände im Dom projizieren lassen.
It’s up to you.
„Unser Ziel ist es, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Kirche einmal anders zu erleben“, so Marcel Fikisz, Vorsitzender der Katholischen Jugend und Jungschar. „Um die Jugendlichen zu erreichen, braucht es für so einen Gottesdienst eine längere Vorbereitung, auch inhaltlich. Es soll eine Feier von Jugendlichen für Jugendliche sein.“ Schaffen will man das mit Themen, welche die Jugendlichen ansprechen. Dieses Mal hat man sich für das Motto „It's up to you“, also auf gut Deutsch: „Es kommt auf dich an“ entschieden. Die etwa 700 anwesenden Mädchen und Burschen sollten nicht nur Kritik an der Kirche üben, sondern motiviert werden, selbst mit anzupacken und etwas zu verändern. Darauf wies auch Pfarrer Markus Muth, Seelsorger der Katholischen Jugend Österreichs, in seiner Predigt hin: „Wenn ihr beginnt, etwas zu verändern, werdet ihr euch wundern, wie viel möglich ist.“
Nun aber zu den Klachlteufeln am Weihnachtsmarkt:
Die Fussgängerzone war überfüllt. Die Klachlteufeln lieferten eine professionelle Show ab. Es kam zum Glück zu keinen Zwischenfällen, wie bei anderen Pärchtenlauf-Veranstaltungen in Österreich.
Abschließend noch zum Pentagramm, welches in Eisenstadt im Rahmen der Pärchtenshow abgebrannt wurde:
Immer wieder erscheint das Pentagramm im Licht der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit sogen. 'Satanskulten'. Ebenso soll lt. Auskunft verschiedener Lexika der 'Drudenfuß' abergläubischen Menschen zur Abwehr von bösen (weiblichen) Nachtgeistern gedient haben.
Was ist davon zu halten? Wenn dieses Thema nicht so betroffen machen würde, könnte man es als 'Ironie der Geschichte' betrachten und darüber schmunzeln: Als Erfinder diverser Satanskulte muss v.a. ihr 'natürlicher Widersacher', die christliche Kirche, genannt werden. Nachgewiesen ist folgendes: Im Zuge des Hexenwahnes wurden durch sadistische Foltermethoden der Inquisition die unterschiedlichsten 'Geständnisse' von den 'Delinquenten' erpresst, die die verschiedensten 'teuflischen und ketzerischen Rituale' belegen sollten. (Je nach Inquisitor sind dabei typische Geständnisse und schwarzmagische Kulthandlungen 'aufgedeckt' worden) Dies ist den Mode- und Hollywood-Satanisten regelmäßig unbekannt, die diese 'erpressten Horrorgeschichten' als 'authentische Gebrauchsanleitung' für ihr Weltbild betrachten. Dass dabei das Pentagramm analog dem 'umgekehrten Kreuz' eine Rolle spielen musse, ergibt sich von selbst.
Laut Knaurs Lexikon wird das Symbol so beschreiben:
Der in einem Zug gezeichnete fünfzackige Stern; Mahrfuß (von Nachtmahr), Drudenfuß, Drudenstapfe, lat.: pentagulum, signum Pythagoricum (Zeichen der Pythagoreer), signum Hygeae (Zeichen der Hygieia, der Göttin der Gesundheit), signum salutatis (Zeichen der Gesundheit)



Mit der bunten modernen Laser-Show soll nur die altertümliche demokratie- frauen- und menschenrechtsfeindliche Kirchenpolitik überdeckt werden.
"Kirche anders erlebt" haben leider schon unzählige Kinder und Jugendliche auf grauenhafte Weise. Da bis heute kein einziger Verbrecher in der Soutane und auch keiner der vertuschenden mitschuldigen Vorgesetzten vor Gericht gestellt worden ist, sollte dieser Institution verboten werden, Kontakt mit Kindern zu haben.
„Wenn ihr beginnt, etwas zu verändern, werdet ihr euch wundern, wie viel möglich ist.“ klingt angesichts des erfolglosen Engagements von "Wir sind Kirche" und der Reformforderungen der 300 Pfarrer mehr als zynisch.
Nichts, aber auch rein gar nichts ist möglich in diesem verkrustetem Machtsystem. Jede Änderung wie Mitbestimmung, Demokratisierung, Frauenrechte usw würde Machtverlust bedeuten und den fürchten sie mehr als den Teufel.
Besser ist man ändert sich selbst und zieht die Konsequenzen.