Integration: Bildung als Schlüssel

Die DiskutantInnen, im Bild mit Bürgermeister Kocevar.

Startschuss für „ZusammenReden“ in Ebreichsdorf.

EBREICHSDORF. Das Thema der Veranstaltung, die von der Caritas der Erzdiözese Wien (Asyl & Integration NÖ) mit der Gemeinde organisiert wird, lautete „Integration durch Bildung“. Es diskutierten Politikwissenschaftlerin Silvia Nadjivan, Ugur Mercan (Interkultureller Mitarbeiter VS Berndorf) und Sabine Aydt (NIC – Netzwerk für interkulturelle Weiterbildung in Österreich). Geleitet wurde die Diskussion von Tülay Tuncel (Wiener Integrationskonferenz). „Es sind vor allem Sprachprobleme, die mir in meiner Arbeit als Interkultureller Mitarbeiter begegnen“, machte Mercan den Anfang. „Kinder mit Migrationshintergrund sprechen meist ihre eigene Muttersprache nicht, wie sollen sie dann Deutsch lernen können?“ Kinder sollten individueller betreut werden. Dem stimmte auch Aydt zu: „Vor allem müssen wir lernen, Fehler konkreter zu thematisieren. Uns wird eingetrichtert: Fehler sind schlecht! Unter solchen Voraussetzungen kann Lernen nicht stattfinden.“ Nadjivan erzählte von ihrer eigenen Schulzeit und stellte fest: „Empathie und Verständnis sind das Wichtigste.“ Da sollten Eltern und LehrerInnen stärker ansetzen.

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