Genossenschaft EBSG - Unzumutbare Zustände in neuer Reihenhaussiedlung in Unterwaltersdorf

Einsatz FFW Unterwaltersdorf zum abstützen der Vordächer
 
Auszug der Glasscherben und Metallteile aus einem Garten

Baumängel haben einfach kein Ende… Diesmal stellten sogar lebensbedrohliche Situationen die Mieter von einer 1 Jahre jungen Reihenhaussiedlung in Unterwaltersdorf vor neue Herausforderungen. Gleich 4 verschieden Vordächer haben die Schneemassen, welche am 08.12.2010 während des Tauwetters ständig von den Dächern fielen runtergerissen. Bei 12 weiteren Vordächern löste sich bereits die Verankerung und drohten ebenfalls einzubrechen. Daraufhin riefen Mieter die Feuerwehr, welche alle 18 Vordächer abgestützt und gesichert hat. Die Genossenschaft schickte tags darauf zwar den Bauleiter, welcher die Vordächer noch weiter abstützen ließ, jedoch ließ die Genossenschaft nicht den noch immer von den Dächern zu stürzen drohenden Schnee entfernen.

Ungeachtet der Tatsache dass die Dächer nicht gegen Dachlawinen abgesichert waren, (jeder Hausbauer heutzutage achtet darauf) riefen 3 Tage später wieder die Mieter die Feuerwehr, welche dann Schnee und Eis, aufgrund wieder aktueller Gefahr im Verzug mit großem Gerät vom Dach entfernten. Irgendwie fühlt man sich hier sehr alleine gelassen. 2 Wochen darauf wurden zwar die Vordächer, anscheinend etwas stabiler, wieder an die Hausmauer montiert. Bzgl. Einer Schneesicherung der Dächer gibt es bis heute (20.12.2010) keinerlei weiterer Informationen seitens der Genossenschaft an die Mieter. Mehr als 1) Information und 2) Instandsetzung / Reparatur nach zeitgemäßen Methoden wünschen sich die Mieter nicht, beides wurde bis jetzt gar nicht oder nur zum Teil umgesetzt. Von einer offiziellen Stellungnahme und Bedauern zu den lebensbedrohlichen Umständen möchten die Mieter gar nicht denken.

Aufsehen davon, erregten hier innerhalb 1 Jahres schon unverhältnismäßig viele Mängel, wie z.B. sehr stark undichte Eingangstüren, Zugluft, usw. welche bis heute nicht oder nur mangelhaft repariert wurden, was speziell bei den aktuellen Temperaturen von -10 Grad doch schon als schwerer Mangel auszumachen ist. Alle 18 Gärten voller Glasscherben, schiefe Wände, schiefe Fensterbänke, einige Wasserschäden, aufgehender Laminat, angeblich fehlende Installationen im Heizungssystem, unverhältnismäßig Hohe Heizkosten trotz angeblicher Niedrigenergiebauweise, Zufahrtsstraße 1 Jahr lang nur als Schlagloch Schotterweg vorhanden, unprofessionelle Rohr- u. Installationsverlegungen, usw. Dies ist nur ein kleiner Auszug der Mängel welche die Mieter bis heute beschäftigen. Viele Mieter sind frustriert und geben teilweise bereits auf, da die Genossenschaft immer nur zaghaft oder gar nicht auf Telefonate und E-Mails, die mittlerweile Hilferufe sind, reagiert, keine stichhaltigen Auskünfte und Stellungnahmen abgibt und die Professionisten nicht demenstprechend bei etwaigen Mängelbehebungen kontrolliert.

Der Rekord in der Anlage liegt bei unserem Reihenhaus, welches bis dato mit über 50 einzelnen Handwerkerterminen für Mängelbehebungen mit in Summe über 70 Arbeitsstunden und mind. 300 Telefonaten u. E-Mails aufwarten kann. Als berufstätige Familie mit einem Kleinkind muss man das einmal terminmäßig unter einen Hut bekommen. Wer ersetzt diese Energien, Kraftanstrengungen und dafür benötige Urlaubs- bzw. Freizeit, geschweige der bis dato nicht optimalen Wohnqualität und den psychischen Ärger? Insbesondere weil immer noch Mängel seit 1 Jahr bestehen, welche nicht behoben sind obgleich es bereits mehrmalige Begehungen gab?

Auch ein Termin mit der Geschäftsleitung der EBSG vor ca. 3 Monaten, welcher im ersten Anschein positiv und konstruktiv verlaufen ist, blieb trotz Zusage des Geschäftsführers einer neuerlichen Begehung aller Häuser zur neuerlichen Aufnahme der Mängel bis dato ohne einer einzigen Reaktion! Dieses Verhalten lässt sich weder sachlich noch menschlich nachvollziehen. Viele Mieter sind gespannt wie es weitergehen wird...

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