Österreicher waren beim Weltcup ohne Chance

Judo vom Feinsten gab es in Oberwart

OBERWART (ms). Die größte Judoveranstaltung des Burgenlands lockte 388 Teilnehmer aus 71 Ländern am Wochenende nach Oberwart.
In sieben Klassen wurde beim Weltcup der Herren Judo vom Feinsten geboten, was aufgrund einer hochklassigen Teilnehmerriege auch zu erwarten war.

Österreicher schieden bereits vorzeitig aus
Am Samstag gab es für Österreich wenig zu holen. In der Klasse bis 60 kg musste sich Ludwig Paischer, der bereits für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, dem Junioren-Weltmeister Naohisa Takata (Japan) durch Ippon geschlagen geben.
Nachwuchsjudoka Driton Shala unterlang nach zwei Ippon-Siegen in der Klasse bis 66kg ebenfalls vorzeitig gegen den Japaner Tomofumi Takajo, der Zweiter wurde.
Die stärkste Leistung bot Peter Scharinger (bis 73 kg), der zunächst den 66kg-Weltmeister Tsagaanbaatar Khasbaatar (Mongolei) rauswarf, ehe er sich dem Koreaner Won-Jung Kim (Platz 3) im Achtelfinale durch Ippon geschlagen geben musste.

Ende im Achtelfinale
Auch am Sonntag war für die besten Österreicher im Achtelfinale Schluss.
So schieden Max Schirnhofer (bis 90 kg) gegen Robert Krawczyk (Polen) und Daniel Allerstorfer (über 100 kg) gegen Asienmeister Kazuhiko Takahashi vorzeitig aus. Während das Aus von Schirnhofer schmerzlich war, legt Allerstorfer eine Talentprobe ab.

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