Jetzt fängst du auch noch mit den Kindern an
Am vergangenen Wochenende habe ich mir den Unmut einiger meiner Facebook-“Freunde“ zugezogen. Die Sangerin Whitney Houston wurde tot in ihrer Hotelbadewanne gefunden. Kaum war die Meldung durch den Ather zerbrachen etliche Welten meiner Kontakte. Von „Oh, mein Gott, sie hat mir so viel bedeutet.“ bis „Wieso?! Ich weine schon den ganzen Vormittag.“ wurde kollektiv kondoliert. Auch auf die Gefahr hin mir jetzt Ihren Unmut auch noch zuzuziehen stelle ich die Frage auch hier noch einmal: Was soll das? Diese Frau war fur ihren ausufernden Drogenkonsum bekannt und lebte das Leben eines gefallenen Superstars. Auf meine Frage, wieso dieser Tod trauriger und tragischer ist, als das Leid krebskranker oder verhungernder Kinder, wurde mir mit dem Satz „Jetzt fangst DU auch noch mit den armen Kindern an.“ geantwortet. Was ist es, dass so viele Menschen dazu treibt, offentliches Sterben zu zelebrieren. Eine Bekannte sagte zu mir „Der Mensch braucht das kollektive Trauern“. Ich brauche es nicht, soviel steht fest.

Ich kann Dir nur zustimmen, so schade es um die schöne Stimme dieser Sängerin ist, die nun für immer verstummt ist.
Wichtiger ist es, den heute aufwachsenden Kindern viel Gelegenheit zum Singen und Fröhlichsein zu geben. Die nur von Kampf und Krieg strotzenden Plastikwelten (Futureplanet, Ninjago ...) der Spielzeugindustrie brauchen einen positiven Gegenpol.